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	<title>Personal &#38; Training &#187; Zeitarbeit / Arbeitnehmerüberlassung</title>
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	<description>Der Blog für Personaler</description>
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		<title>NRW: Verdienste der Leiharbeiter liegen um mehr als die Hälfte unter dem Durchschnitt</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/05/07/c/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 21:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitarbeit / Arbeitnehmerüberlassung]]></category>
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		<description><![CDATA[Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2010 erzielten vollzeitbeschäftigte Leiharbeitnehmer/-innen in Nordrhein-Westfalen einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 21 453 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai mitteilt, lagen die Bruttojahresverdienste der Leiharbeitnehmer/-innen um mehr als die Hälfte unter dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft (44 350 Euro). Ein Grund für diesen Verdienstunterschied ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf <abbr title="Information und Technik Nordrhein-Westfalen">(IT.NRW).</abbr> Im Jahr 2010 erzielten vollzeitbeschäftigte Leiharbeitnehmer/-innen in  Nordrhein-Westfalen einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von  21 453 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als  Statistisches Landesamt anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai  mitteilt, lagen die Bruttojahresverdienste der Leiharbeitnehmer/-innen  um mehr als die Hälfte unter dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft  (44 350 Euro).</p>
<p><span id="more-677"></span>Ein Grund für diesen Verdienstunterschied ist die besondere  Tätigkeitsstruktur im Zeitarbeitssektor. 61 Prozent der  Vollzeitbeschäftigten im Leiharbeitsbereich sind un- und angelernte  Kräfte. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller Wirtschaftsbereiche sind  nur rund 20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen mit  einfachsten und einfachen Tätigkeiten betraut. Wie die Statistiker  weiter mitteilen ist Leiharbeit vor allem eine Domäne  vollzeitbeschäftigter Männer, sie stellen etwa zwei Drittel der  Beschäftigten in diesem Sektor. <abbr title="Information und Technik Nordrhein-Westfalen">(IT.NRW)</abbr></p>
<table border="1" cellpadding="5" summary="Bruttoverdienste von Vollzeitbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2010">
<thead>
<tr align="center" valign="middle">
<th colspan="7">Bruttoverdienste von Vollzeitbeschäftigten in <abbr title="Nordrhein-Westfalen">NRW</abbr> im Jahr 2010</th>
</tr>
<tr align="center" valign="middle">
<th rowspan="3">Arbeitnehmergruppen</th>
<th colspan="3">Insgesamt</th>
<th colspan="3">darunter:<br />
Vermittlung und Überlassung<br />
von Arbeitskräften</th>
</tr>
<tr align="center" valign="middle">
<th>Anteil</th>
<th>Brutto-<br />
stunden-<br />
verdienst<sup>1)</sup></th>
<th>Brutto-<br />
jahres-<br />
verdienst<sup>2)</sup></th>
<th>Anteil</th>
<th>Brutto-<br />
stunden-<br />
verdienst<sup>1)</sup></th>
<th>Brutto-<br />
jahres-<br />
verdienst<sup>2)</sup></th>
</tr>
<tr align="center" valign="middle">
<th>Prozent</th>
<th>Euro</th>
<th>Euro</th>
<th>Prozent</th>
<th>Euro</th>
<th>Euro</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr align="left" valign="middle">
<td colspan="7"><span style="font-family: Arial;">1) ohne Sonderzahlungen – 2) inkl. Sonderzahlungen – Quelle: Vierteljährliche Verdiensterhebung</span></td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr valign="middle">
<th align="left"> In leitender Stellung</th>
<td align="right">12,3</td>
<td align="right">34,68</td>
<td align="right">81 174</td>
<td align="right">1,7</td>
<td align="right">32,22</td>
<td align="right">72 793</td>
</tr>
<tr valign="middle">
<th align="left"> Herausgehobene<br />
Fachkräfte</th>
<td align="right">24,4</td>
<td align="right">23,3</td>
<td align="right">52 046</td>
<td align="right">3,2</td>
<td align="right">18,13</td>
<td align="right">38 995</td>
</tr>
<tr valign="middle">
<th align="left"> Fachkräfte</th>
<td align="right">43,2</td>
<td align="right">16,8</td>
<td align="right">36 842</td>
<td align="right">33,9</td>
<td align="right">12,30</td>
<td align="right">24 373</td>
</tr>
<tr valign="middle">
<th align="left"> Angelernte</th>
<td align="right">14,5</td>
<td align="right">13,84</td>
<td align="right">30 226</td>
<td align="right">21,7</td>
<td align="right">9,69</td>
<td align="right">18 735</td>
</tr>
<tr valign="middle">
<th align="left"> Ungelernte</th>
<td align="right">5,5</td>
<td align="right">11,13</td>
<td align="right">23 993</td>
<td align="right">39,6</td>
<td align="right">8,61</td>
<td align="right">16 845</td>
</tr>
<tr valign="middle">
<th align="left">Insgesamt</th>
<td align="right">100</td>
<td align="right">19,88</td>
<td align="right">44 350</td>
<td align="right">100</td>
<td align="right">10,83</td>
<td align="right">21 453</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>(087 / 11) Düsseldorf, den 29. April 2011</p>
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		</item>
		<item>
		<title>2011 wohl mehr als eine Million Zeitarbeiter</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 08:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt-Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit / Arbeitnehmerüberlassung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland erwarten einen deutlichen Zuwachs. Der Bundesverband Zeitarbeit rechnet in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum auf mehr als eine Million Mitarbeiter. In fast allen Branchen würden händeringend Fachkräfte gesucht, selbst Hilfskräfte seien knapp. Immer mehr Menschen sind bei Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt 05. Januar 2011 Die Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland erwarten für 2011 eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die  Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland erwarten einen deutlichen Zuwachs.  Der Bundesverband Zeitarbeit rechnet in diesem Jahr mit einem  zweistelligen Wachstum auf mehr als eine Million Mitarbeiter. In fast  allen Branchen würden händeringend Fachkräfte gesucht, selbst  Hilfskräfte seien knapp.</h4>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928/Doc%7EE53872FA73B70405583D4DABC5256714F%7EATpl%7EEcommon%7ESMed.html"><img title="Immer mehr Menschen sind bei Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt" src="http://www.faz.net/m/%7B87AFE65A-0781-43B9-B3FC-68F778F34D50%7Dg225_4.jpg" alt="Immer mehr Menschen sind bei Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt" width="225" height="152" /></a>Immer mehr Menschen sind bei Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt</p>
<p>05. Januar 2011</p>
<p>Die  Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland erwarten für 2011 eine kräftige  Expansion. „Wir rechnen in diesem Jahr mit einem zweistelligen Wachstum  bei den Mitarbeitern. 2011 wird die Zeitarbeitsbranche erstmals die  Millionengrenze bei den Beschäftigten überschreiten“, sagte der  Präsident des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA), Volker Enkerts, laut  Medienberichten</p>
<p>In fast allen Branchen würden händeringend  Fachkräfte gesucht, selbst Hilfskräfte seien in einigen Bereichen knapp.  „Die Krise haben wir längst abgehakt“, sagte Enkerts. Nach neuesten  Zahlen arbeiteten im Oktober 2010 bundesweit 923.000 Menschen in der  Branche, dies seien rund 100.000 mehr als zu Vorkrisenzeiten.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928/Doc%7EE53872FA73B70405583D4DABC5256714F%7EATpl%7EEcommon%7ESMed.html#55A2168F30524025B02A335967BCF7A3"><img title="Branchenprognose: 2011 wohl mehr als eine Million Zeitarbeiter" src="http://www.faz.net/m/%7B55A2168F-3052-4025-B02A-335967BCF7A3%7Dg174_4.JPG" alt="Branchenprognose: 2011 wohl mehr als eine Million Zeitarbeiter" width="174" height="106" /></a></p>
<p>Der  BZA-Präsident fordert angesichts der für Mai geplanten Öffnung des  Arbeitsmarktes für Kräfte aus Osteuropa Lohnuntergrenzen: „Wir brauchen  dringend einen Mindestlohn für die Zeitarbeit, um Lohndumping in der  Branche zu verhindern.“ Der Mindestlohn sollte sich an den  Zeitarbeitstarifen orientieren, die mit dem DGB ausgehandelt wurden: das  wären 7,79 Euro in Westdeutschland und 6,89 Euro im Osten, schlägt  Enkerts vor.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Verleih von Transfer-KUG-Beziehern mehr</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2010/12/13/kein-verleih-von-transfer-kug-beziehern-mehr/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 15:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Einsatz einer Transfergesellschaft im Falle einer Insolvenz eröffnet den Beteiligten interessante Gestaltungsspielräume. Ab Januar zwingt eine Neureglung allerdings zu einem Umweg. Am 1.1.20111 tritt die neue Fassung der Geschäftsanweisung Transferleistungen der Bundesanstalt für Arbeit in Kraft. Sie bestimmt unter Punkt 3.9 Abs. 4, dass eine Transfergesellschaft Bezieher von Transferkurzarbeitergeld nicht direkt als Zeitarbeitnehmer verleihen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Einsatz einer Transfergesellschaft im Falle einer Insolvenz  eröffnet den Beteiligten interessante Gestaltungsspielräume. Ab Januar  zwingt eine Neureglung allerdings zu einem Umweg.</p>
<p>Am 1.1.20111 tritt die neue Fassung der Geschäftsanweisung  Transferleistungen der Bundesanstalt für Arbeit in Kraft. Sie bestimmt  unter Punkt 3.9 Abs. 4, dass eine Transfergesellschaft Bezieher von  Transferkurzarbeitergeld nicht direkt als Zeitarbeitnehmer verleihen  darf – selbst wenn sie über eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung  verfügt. Die Regelung gilt auch für Transfergesellschaften in der  Insolvenz (s. zum Thema AuA 11/10, S. 652 ff.). Ein direkter Verleih an  den Insolvenzverwalter ist also ausgeschlossen. Zulässig ist aber, dass  die Arbeitnehmer aus der Transfergesellschaft in eine Anstellung bei  einem Zeitarbeitsunternehmen wechseln und dieses sie dann verleiht. Ihr  Arbeitsverhältnis mit der Transfergesellschaft kann für diesen Zeitraum  ruhend gestellt werden. Die Möglichkeit, während der Restlaufzeit wieder  vom Zeitarbeitsunternehmen in die Transfergesellschaft zurückzukehren,  bleibt ihnen dabei unbenommen</p>
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		</item>
		<item>
		<title>50 plus: Staatliche Vorteile für Arbeitsuchende und Unternehmen</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2010/11/11/50-plus-staatliche-vorteile-fur-arbeitsuchende-und-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 11:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt-Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Für Arbeitsuchende ab 50 Jahren gelten gesetzlich einige Sonderregeln, die die Aufnahme einer neuen Arbeit erleichtern sollen: Entgeltsicherung, Eingliederungszuschuss, mögliche Befristung und längerer ALG-Bezug. Entgeltsicherung: Arbeitsuchende ab 50 Jahren, die eine im Vergleich zu hrer bisherigen Stelle geringer entlohnte Beschäftigung aufnehmen, können einen zeitlich befristeten Zuschuss zum Gehalt und einen zusätzlichen Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Für Arbeitsuchende ab 50 Jahren gelten gesetzlich  einige Sonderregeln, die die Aufnahme einer neuen Arbeit erleichtern  sollen: Entgeltsicherung, Eingliederungszuschuss, mögliche Befristung  und längerer ALG-Bezug.</p>
<p><span id="more-485"></span></p>
</div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Entgeltsicherung:</strong></span><br />
Arbeitsuchende ab 50 Jahren, die eine im Vergleich zu hrer bisherigen  Stelle geringer entlohnte Beschäftigung aufnehmen, können einen zeitlich  befristeten Zuschuss zum Gehalt und einen zusätzlichen Beitrag zur  gesetzlichen Rentenversicherung beantragen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Eingliederungsgutschein</strong></span>:<br />
Wer  das 50. Lebensjahr vollendet hat und arbeitsuchend ist, dem steht unter  Umständen ein Eingliederungsgutschein zu. Wenn der Betroffene dann eine  mindestens ein Jahr andauernde, sozialversicherungspflichtige  Beschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15  Stunden aufnimmt, erhält der Arbeitgeber einen Eingliederungszuschuss.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Eingliederungszuschuss:</strong></span><br />
Wer  Arbeitnehmer einstellt, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, kann  zwischen 30 und 50 Prozent des Arbeitslohns für 12 bis maximal 36 Monate  als Zuschuss erhalten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Befristung:</strong></span><br />
Wenn ein  Arbeitnehmer bei Beginn eines Arbeitsverhältnisses das 52. Lebensjahr  vollendet hat und vorher mindestens vier Monate arbeitslos war,  Transferkurzabeitergeld bezogen oder an einer öffentlich geförderten  Beschäftigungsmaßnahme teilgenommen hat, kann der Arbeitgeber seinen  Vertrag unter bestimmten Umständen bis zu einer Dauer von fünf Jahren  ohne Sachgrund befristen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Arbeitslosengeld:</strong></span><br />
Die  Höchstbezugsdauer von Arbeitslosengeld I verlängert sich ab dem  vollendeten 50. Lebensjahr. Ab 50 kann man bis zu 15 Monate lang ALG I  beziehen, ab 55 beträgt die Höchstdauer 18 Monate und ab 58 kann das ALG  I für bis zu 24 Monate gewährt werden. Die Bezugsdauer bleibt aber  abhängig von einer Versicherungspflicht der letzten fünf Jahre.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leiharbeit in der Pflege als letztes Mittel?</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2010/10/27/leiharbeit-in-der-pflege-als-letztes-mittel/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 06:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt-Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit / Arbeitnehmerüberlassung]]></category>
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		<category><![CDATA[zeitarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Institut Arbeit und Technik warnt vor Auswirkungen des Fachkräftemangels Dass auch Kliniken, Seniorenheime und Pflegedienste inzwischen zunehmend auf Leiharbeit setzen, deutet auf einen immer kritischeren Fachkräftemangel in der Branche hin. Die reguläre Arbeit ist in vielen Einrichtungen bereits heute mit dem vorhandenen Personal kaum noch zu bewältigen. „Leiharbeit wird in der Pflege weitgehend nicht zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Institut Arbeit und Technik warnt vor Auswirkungen des Fachkräftemangels</h3>
<div>
<p>Dass auch Kliniken, Seniorenheime und Pflegedienste  inzwischen zunehmend auf Leiharbeit setzen, deutet auf einen immer  kritischeren Fachkräftemangel in der Branche hin. Die reguläre Arbeit  ist in vielen Einrichtungen bereits heute mit dem vorhandenen Personal  kaum noch zu bewältigen. „Leiharbeit wird in der Pflege weitgehend nicht  zur Kompensation von Auftragsspitzen eingesetzt, sondern als letztes  Mittel zur Aufrechterhaltung der Versorgung bei zu geringer  Personalausstattung oder fehlender Personalrekrutierung“, zeigen  aktuelle Untersuchungen, die das Institut Arbeit und Technik (IAT  /Fachhochschule Gelsenkirchen) im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung  durchgeführt hat.</p>
<p><span id="more-441"></span></p>
</div>
<div>
<div>
<p>Trotz wirtschaftlicher Krise ist die Anzahl der  Leiharbeitnehmerinnen in Gesundheitsdiensten weiter um 4.300 (+28,4 %)  angestiegen. Zwar ist die quantitative Bedeutung von Leiharbeit in der  Gesundheitsbranche derzeit mit rund 19.250 Personen bzw. einem Anteil  von 3 Prozent noch relativ gering. Jedoch lässt sich seit 2004 ein  überproportionaler Anstieg um mehr als das Fünffache feststellen.  Leiharbeit in der Pflege ist – wie in anderen Gesundheitsberufen, aber  im Unterschied zu vielen anderen Branchen – überwiegend Frauenarbeit.  Für die Leiharbeit im Bereich der Gesundheitsdienste beträgt der Anteil  weiblicher Beschäftigter 78,1 Prozent. Gesucht wird vor allem  Fachpersonal, Hilfstätigkeiten werden durch Leiharbeit relativ selten  besetzt.</p>
<p>Stellenabbau und steigende Arbeitsbelastung</p>
<p>Krankenhäuser haben in den letzten Jahren insbesondere den Abbau von  Planstellen in der Pflege zur Kostenreduktion ausgiebig genutzt.  Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und  aufgrund gestiegener Ansprüche an die Pflegearbeit haben die  Arbeitsbelastungen der Beschäftigten deutlich zugenommen.  Lösungskonzepte aus anderen Branchen – wie die Leiharbeit – können nicht  einfach in den Gesundheitssektor übertragen werden, ohne die  Besonderheiten dieses überwiegend durch qualifizierte  personenorientierte Dienstleistungsarbeit geprägten Sektors zu  berücksichtigen, meinen die IAT-Forscher.</p>
<p>Leiharbeit kann unter bestimmten Bedingungen eine sinnvolle Ergänzung  zur regulären Beschäftigung im Pflegesektor darstellen. Den  Einrichtungen dient sie zur Kompensation von (krankheitsbedingten)  Personalausfällen, zur Personalbeschaffung und Entlastung von  Arbeitgeberpflichten. Für die Beschäftigten kann Leiharbeit eine  Brückenfunktion zurück in das Berufsleben übernehmen. Wichtig sind  Qualität und Passgenauigkeit der Leiharbeit – sowohl die  Personaldienstleister müssen die Branche gut kennen als auch die  Entleihbetriebe über die eigenen Prozesse und Bedarfe informiert sein.</p>
<p>Arbeitsbedingungen strukturell optimieren</p>
<p>„Gute Leiharbeit“ als Konzept der Arbeitsflexibilisierung darf nicht die  Erosion der Tarifstrukturen, Arbeitsbedingungen und  Mitbestimmungsrechte befördern, warnen die IAT-Forscher. Aber auch „gute  Leiharbeit“ kann das grundlegende Problem des Fachkräfte-mangels in der  Pflege keinesfalls lösen. Entscheidend ist nach Einschätzung der  IAT-Forscher, „dass es perspektivisch flächendeckend in  Gesundheitseinrichtungen gelingt, die Arbeitsbedingungen strukturell zu  optimieren, statt eine Reparaturmentalität auf der Basis von Leiharbeit  zu befördern. Dies erfordert nicht zuletzt ein Umdenken derart, dass  nicht länger nur die Senkung von Personal- sondern auch von  Organisationskosten ins Zentrum nachhaltiger betrieblicher  Modernisierung und Restrukturierung rückt.</p>
<p>Aktuelle Publikation zum Thema:</p>
<p>Bräutigam, Christoph / Dahlbeck, Elke / Enste, Peter / Evans, Michaela / Hilbert, Josef<br />
2010:<a href="http://www.iat.eu/forschung-aktuell/2010/fa2010-10.pdf"> Das letzte Mittel? Leiharbeit in der Pflege.</a> Internet-Dokument. Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Technik. Forschung Aktuell, Nr. 10/2010</p>
<p>Quelle: IAT</p>
</div>
</div>
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		<title>AÜG-Änderungsentwurf: Verhinderung von Zeitarbeits-Missbrauch</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 20:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit umstrittenen Zeitarbeitsverträgen hat der Drogeriediscounter Schlecker zuletzt Negativschlagzeilen geerntet. Das Unternehmen hatte verdiente Mitarbeiter entlassen und als günstige Leiharbeiter wieder eingestellt. Nun will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen solchen Missbrauch verhindern &#8211; und dafür das AÜG ändern. „Durch die Einführung einer gesetzlichen Regelung soll verhindert werden, dass Arbeitnehmerüberlassung als „Drehtür“ zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit umstrittenen Zeitarbeitsverträgen hat der Drogeriediscounter  Schlecker zuletzt Negativschlagzeilen geerntet. Das Unternehmen hatte  verdiente Mitarbeiter entlassen und als günstige Leiharbeiter wieder  eingestellt.</p>
<p><span id="more-387"></span>Nun will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen solchen  Missbrauch verhindern &#8211; und dafür das AÜG ändern. „Durch die Einführung  einer gesetzlichen Regelung soll verhindert werden, dass  Arbeitnehmerüberlassung als „Drehtür“ zur Verschlechterung der  Arbeitsbedingungen missbraucht wird“, heißt es in einem Gesetzentwurf  des Bundesarbeitsministeriums. Damit sollen Vorgänge wie zuletzt bei der  Drogeriekette Schlecker verhindert werden.  Die SPD begrüßte die Initiative von der Leyens, hält den Vorstoß aber &#8211;  wie die Grünen und der DGB &#8211; für unzureichend.<br />
Die Linkspartei sprach  von „reiner Augenwischerei“.  Eine verbindliche Lohnuntergrenze durch Novellierung des  Arbeitnehmerentsendegesetzes ist wegen des Widerstandes der FDP vorerst  noch nicht in Sicht &#8211; obwohl in knapp acht Monaten die volle  Freizügigkeit für Arbeitnehmer in der EU in Kraft tritt. Befürchtet  wird, dass osteuropäische, speziell polnische Zeitarbeitsunternehmen mit  Billiglöhnern nach Deutschland drängen und damit hiesige Beschäftigte  arbeitslos machen. Man wolle zunächst abwarten und die Entwicklung  beobachten, sagte eine Ministeriumssprecherin. Für einen Mindestlohn stehe man bereit, wenn sich die Tarifparteien  darauf einigten.<br />
Nur über die Aufnahme der Branche in das Entsendegesetz  kann unlautere Lohndumping-Konkurrenz für all jene Unternehmen  abgewehrt werden, die nach &#8211; allerdings konkurrierenden &#8211; Tarifverträgen  bezahlen.  Der zur Abstimmung mit den anderen Ministerien vorgelegte „Lex  Schlecker“-Entwurf sieht vor, dass Betriebe auch künftig Mitarbeiter  entlassen und sie „in zeitlichem Zusammenhang“ als Leiharbeiter im  eigenen Unternehmen bei gleicher Bezahlung wieder einsetzen können.  Nicht mehr zulässig soll sein, dass zuvor arbeitslose Leiharbeiter für  sechs Wochen zu einem Nettoentgelt beschäftigt werden, das dem zuvor  erhaltenen Arbeitslosengeld entspricht. Bei vorsätzlicher oder  fahrlässiger Missachtung der geplanten Bestimmungen sollen Bußgelder bis  zu 25 000 Euro verhängt werden können.<br />
Den AÜG-Änderungsentwurf und das bisherige Medienecho finden Sie unter <a rel="nofollow" href="http://www.ig-zeitarbeit.de/artikel/7175" target="_blank"><img src="https://www.xing.com/img/n/outlink.gif" border="0" alt="" width="13" height="10" /></a><a rel="nofollow" href="http://www.ig-zeitarbeit.de/artikel/7175" target="_blank">http://www.ig-zeitarbeit.de/artikel/7175</a> RA</p>
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		<title>Lohn mit Tricks gedrückt</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeitarbeitsmanager kritisiert die eigene Branche und mahnt Standards gegen Missbrauch an Ein Topmanager eines der größten europäischen Zeitarbeits-Unternehmen ist mit seiner eigenen Branche scharf ins Gericht gegangen. Viele Firmen bezahlten ihre Mitarbeiter schlecht und bedienten sich Tricks , um die Löhne zusätzlich zu drücken , sagte der Deutschland-Chef von Europas viertgrößter Zeitarbeitsfirma USG People , [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitarbeitsmanager kritisiert die eigene Branche und mahnt Standards gegen Missbrauch an</p>
<p>Ein Topmanager eines der größten europäischen Zeitarbeits-Unternehmen ist mit seiner eigenen Branche scharf ins Gericht gegangen.<br />
Viele Firmen bezahlten ihre Mitarbeiter schlecht und bedienten sich Tricks , um die Löhne zusätzlich zu drücken , sagte der Deutschland-Chef von Europas viertgrößter Zeitarbeitsfirma USG People , Marcus Schulz , laut Wirtschaftswoche.</p>
<p><span id="more-368"></span>Schulz monierte , es gebe nicht nur einige schwarze Schafe in der Branche , sondern systematisch genutzte &#8221; Tricks im Umgang mit Mitarbeitern &#8220;.</p>
<p>So würden Mitarbeiter &#8221; vorsätzlich falsch eingruppiert , systematisch wird mit Krankenstand und Urlaubsansprüchen getrickst , um einsatzfreie Zeiten zu unterlaufen , die die Unternehmen eigentlich bezahlen müssten , oder um geringfügig Beschäftigte länger einzusetzen als erlaubt . &#8221;<br />
Nötig seien &#8221; verbindliche Standards , die Missbrauch und Tricks im Umgang mit Mitarbeitern und Vorschriften endlich unterbinden &#8221; , sagte Schulz</p>
<p>Die Debatte um die Drogeriekette Schlecker sei der &#8221; Albtraum unserer Branche &#8220;. Sie entlarve &#8221; schonungslos die Fehler in unserer Selbstwahrnehmung und -darstellung &#8221; , sagte der Insider . Schlecker hatte Mitarbeiter entlassen , um sie in einer firmeneigenen Leiharbeitsfirma zu niedrigerem Lohn wieder einzustellen</p>
<p>Quelle: Frankfurter Rundschau</p>
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		<title>Jede dritte offene Stelle ist Zeitarbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Unternehmen in Deutschland setzen bei Neueinstellungen zunehmend auf Zeitarbeit. Für mehr als jede dritte neue Stelle suchten die Betriebe laut Bundesagentur für Arbeit im Juni einen Zeitarbeiter. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, berichtet die «Berliner Zeitung». Demnach haben sich die Jobangebote in der Leiharbeit seit Jahresanfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unternehmen in Deutschland setzen bei Neueinstellungen  zunehmend auf Zeitarbeit.</p>
<p><span id="more-346"></span>Für mehr als jede dritte neue Stelle suchten  die Betriebe laut Bundesagentur für Arbeit im Juni einen Zeitarbeiter.  Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der  Linkspartei hervor, berichtet die «Berliner Zeitung». Demnach haben sich  die Jobangebote in der Leiharbeit seit Jahresanfang mehr als  verdoppelt, während die Zahl der übrigen Stellen lediglich um ein  Drittel zulegte.</p>
<p>(Quelle: Süddeutsche Zeitung)</p>
<p>Wie ist Ihre Meinung, haben wir zu viel Zeitarbeit, zu wenig, brauchen wir das überhaupt oder sollte es sogar weiter ausgebaut werden. Wie soll die Zukunft der Arbeit aus Ihrer Sicht aussehen?</p>
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		<title>Studie zum Pflege-Arbeitsmarkt: Mehr Leiharbeit, weniger feste Stellen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch Krankenhäuser, Altenheime und mobile Pflegedienste beschäftigen Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Deren Zahl ist derzeit noch relativ gering. Seit 2004 hat sie sich jedoch verfünffacht. Die steigende Nachfrage ist auch ein Indikator für eine wachsende Personalknappheit im Pflegebereich zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung des Instituts Arbeit und Technik (IAT): Nachdem Einrichtungen tausende feste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Auch Krankenhäuser, Altenheime und mobile  Pflegedienste beschäftigen Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer.  Deren Zahl ist derzeit noch relativ gering. Seit 2004 hat sie sich  jedoch verfünffacht. Die steigende Nachfrage ist auch ein Indikator für  eine wachsende Personalknappheit im Pflegebereich zeigt eine neue, von  der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung des Instituts Arbeit  und Technik (IAT): Nachdem Einrichtungen tausende feste Arbeitsplätze  abgebaut und Ausbildungsmöglichkeiten eingeschränkt haben, sind sie  zunehmend auf Zeitarbeitskräfte angewiesen.</p>
<p><span id="more-326"></span></p>
</div>
<p>Allein die deutschen Allgemeinkrankenhäuser haben  zwischen 1996 und 2006 rund 46.000 Pflege-Vollzeitstellen gestrichen &#8211;  obwohl der Arbeitsaufwand pro Patient gestiegen und die Patientenzahl  etwa gleich geblieben ist. Die Ausbildungszahlen in Kranken- und  Altenpflege gehen zurück oder stagnieren. Dabei dürfte der Bedarf an  qualifizierten Pflegekräften in Zukunft erheblich steigen.<br />
Wissenschaftler erwarten einen Beschäftigungsgewinn von bis zu einer  Million Arbeitsplätzen im Pflegebereich bis 2025.<br />
Die IAT-Forscher werteten für ihre explorative Studie die  Stellenanzeigen großer Verleihunternehmen aus und führten  Experteninterviews mit Vertretern von Pflegeeinrichtungen,  Zeitarbeitsfirmen, mit Personalräten und Beschäftigten. Zentrale  Ergebnisse:</p>
<p>Steigender Bedarf: Derzeit, so das IAT, sind gut 19.000  Leiharbeitskräfte in Gesundheitsberufen beschäftigt, ein großer Teil  davon in der Pflege. Das sind über fünfmal mehr als 2004. Und die  Autoren der Studie rechnen mit einer weiteren Zunahme. Die absolute Zahl  der Leihpflegerinnen &#8211; fast 80 Prozent sind Frauen &#8211; ist gemessen an  den rund 1,3 Millionen Pflegekräften oder den 600.000 Leiharbeitnehmern  allerdings noch relativ niedrig.</p>
<p>Qualifizierte Kräfte: Während Industrie und andere  Dienstleistungsbranchen oft auf Zeitarbeitnehmer ohne spezielle  Qualifikation zurückgreifen, spielt die richtige Ausbildung im  Pflegebereich eine große Rolle. Die Auswertung der Stellenanzeigen  zeigt: Nur etwa 13 Prozent der Ausschreibungen richteten sich an  Personen mit Helfer-Qualifikation, die übrigen an Fachkräfte.</p>
<p>Die Motive der Entleihbetriebe: Plötzliche Personalausfälle überbrücken.  In den Einrichtungen spielt oft die sehr dünne Personaldecke eine  entscheidende Rolle für den Einsatz von Leiharbeitern. Denn schon  einzelne krankheitsbedingte Ausfälle bringen die Personalplaner  regelmäßig in Bedrängnis. Häufig bleibt ihnen nur, auf Beschäftigte  anderer Stationen zurückzugreifen, und wenn auch das nicht möglich ist,  sind Leiharbeitskräfte die letzte Möglichkeit. In einigen Einrichtungen  geht der Bedarf allerdings über solche kurzfristigen Notfallmaßnahmen  hinaus: Manchmal werden Leiharbeitnehmer eingesetzt, damit das  Stammpersonal überhaupt dazu kommt, Urlaub zu nehmen oder Überstunden  abzubauen.</p>
<p>Motiv zwei: Kosten sparen. Aufwändige Personalsuche mit Stellenanzeigen  und Bewerbungsgesprächen entfällt durch die Zusammenarbeit mit  Zeitarbeitsfirmen. Wer sich bewährt, kann später immer noch fest  eingestellt werden. Zwar sind die Löhne, die Zeitarbeitsfirmen Kranken-  oder Altenpflegerinnen zahlen, zumindest bei Berufsanfängern nicht  wesentlich niedriger als reguläre Tariflöhne. Trotzdem sind  Leiharbeitnehmer oft billiger, weil sie nur für die tatsächlich  geleistete Arbeit bezahlt werden müssen, nicht aber bei Krankheit oder  wenn gerade kein Bedarf besteht. Für Einrichtungen, die die Auflage  haben, beim Personal zu sparen, ist es zudem manchmal günstig,  Leiharbeitskräfte einzusetzen, weil die Ausgaben dafür nicht unter  Personalkosten verbucht werden. Vereinzelt gründeten Kliniken eigene  Zeitarbeitsfirmen, in denen sie ihre Mitarbeiter zu schlechteren  Konditionen weiterbeschäftigen, so die IAT-Forscher. In einigen Fällen  wurden Zeitarbeitskräfte auch als Streikbrecher genutzt.</p>
<p>Motive der Leiharbeitnehmerinnen: Schneller Wiedereinstieg in den Beruf,  Erfahrungen sammeln. Das sind der Untersuchung zufolge zwei typische  Motive für Pflegerinnen, die bei Zeitarbeitsfirmen anheuern. Wer länger  arbeitslos war oder sich einen Überblick über die Arbeitsumstände in  verschiedenen Einrichtungen verschaffen möchte, kann per Zeitarbeit  relativ einfach testen, ob ein bestimmter Arbeitgeber auch längerfristig  in Frage kommt. Zudem bewerben sich manche bewusst bei  Zeitarbeitsfirmen, weil sie nur eine bestimmte Phase ohne Einkommen  überbrücken wollen oder hoffen, dass sie ihre eigenen  Flexibilitätswünsche als Leiharbeitnehmer besser umsetzen können. Ob  Letzteres tatsächlich funktioniert stellen die Wissenschaftler  allerdings infrage.</p>
<p>Zeitarbeit in der Pflege, fasst das IAT zusammen, sei als Symptom  einer unzureichenden Ausstattung mit Planstellen für qualifizierte  Fachkräfte zu betrachten. Hinzu kämen die fehlenden gesellschaftlichen  Anstrengungen zur Nachwuchssicherung.</p>
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		<title>Zeitarbeit in Deutschland hat sich dynamisch entwickelt</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 13:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeitarbeit in Deutschland hat sich im letzten Jahrzehnt dynamisch entwickelt und zwischen 2000 und 2007 rund verdoppelt. Dennoch spielt diese Beschäftigungsform entgegen der öffentlichen Wahrnehmung immer noch eine untergeordnete Rolle. Der Anteil der Zeitarbeit an der aktiven Erwerbsbevölkerung liegt im internationalen Vergleich im hinteren Mittelfeld. Lediglich 1,6 Prozent aller geleisteten Arbeitsstunden sind nach den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die Zeitarbeit in Deutschland hat sich im letzten  Jahrzehnt dynamisch entwickelt und zwischen 2000 und 2007 rund  verdoppelt. Dennoch spielt diese Beschäftigungsform entgegen der  öffentlichen Wahrnehmung immer noch eine untergeordnete Rolle. Der  Anteil der Zeitarbeit an der aktiven Erwerbsbevölkerung liegt im  internationalen Vergleich im hinteren Mittelfeld. Lediglich 1,6 Prozent  aller geleisteten Arbeitsstunden sind nach den letzten verfügbaren Daten  in Zeitarbeit erbracht worden.</p>
<p><span id="more-225"></span>Das zeigt eine aktuelle  Arbeitsmarkt-Studie zum internationalen Vergleich atypischer  Beschäftigungsformen der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem  Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit.</p>
</div>
<div>
<div>
<p>Durch die Wirtschaftskrise hat die Zeitarbeit  einen erheblichen Einbruch erlitten. Im Juli 2009 hatte sich die Zahl  der Zeitarbeitskräfte gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um ein  Viertel auf etwa 550.000 reduziert. Nach den Erfahrungen zurückliegender  Aufschwungphasen ist jedoch zu erwarten, dass die Zeitarbeit als erste  wieder anziehen wird, wenn sich die Geschäftsaussichten verbessern und  damit der Beschäftigungsbedarf wieder ansteigt.</p>
<p>&#8220;Mit dem erleichterten Einsatz von Zeitarbeit durch die Reformen am  Arbeitsmarkt sind neue Beschäftigungsmöglichkeiten entstanden, die  allerdings selten eine Brücke in reguläre Arbeitsverhältnisse  darstellen&#8221;, sagte Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der  Bertelsmann Stiftung, bei der Vorstellung der Studie.  &#8220;Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland längst nicht mehr nur ein  kurzfristiger Flexibilitätspuffer für Unternehmen.&#8221; Es habe sich  mittlerweile vielmehr ein eigenständiges, dauerhaftes  Beschäftigungssegment entwickelt, das für viele Arbeitnehmer die  Hoffnung auf einen raschen Übergang in reguläre Erwerbstätigkeit bislang  nicht erfüllen konnte. Eine auf Dauer angelegte Ungleichbehandlung von  Zeitarbeitern und Stammbelegschaften entspreche nicht dem  Grundverständnis der Sozialen Marktwirtschaft. Daher könnten eine  größere Annäherung der Arbeitsbedingungen sowie ein Zuwachs an  Bestandssicherheit bei zunehmender Verweildauer im Betrieb für Abhilfe  sorgen.</p>
<p>Ein anderes Bild ergibt sich der Studie zu Folge im Bereich befristeter  Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeit. Sie ist in Deutschland auf den  ersten Blick relativ weit verbreitet. Beim Anteil der befristeten  Beschäftigung an allen Arbeitsverhältnissen nimmt Deutschland mit knapp  15 Prozent im internationalen Vergleich einen Platz im oberen Mittelfeld  ein. Beim Spitzenreiter Spanien liegt dieser Wert etwa doppelt so hoch,  aber auch in den Niederlanden oder in Schweden haben mit 18  beziehungsweise 16 Prozent mehr Menschen Arbeitsverträge mit begrenzter  Dauer.</p>
<p>Ein Blick auf die Gründe für Befristungen relativiert das Ausmaß dieser  Beschäftigungsform in Deutschland. Nahezu alle beruflichen  Ausbildungsverträge sind von begrenzter Dauer, so dass deutlich mehr als  die Hälfte aller Befristungen auf Tätigkeiten im dualen  Ausbildungssystem zurückzuführen ist. Häufig werden Zeitverträge auch  eingesetzt, um eine faktische Verlängerung der gesetzlich zulässigen  Probezeit zu erreichen, die auf sechs Monate begrenzt ist. Diesem Zweck  dient etwa ein Sechstel aller Befristungen. Zwar erscheint auch der  Anteil von unfreiwilligen Befristungen von etwa einem Viertel recht  hoch, es handelt sich dabei aber um den drittniedrigsten Wert im  Vergleich von 23 europäischen Ländern. Vor allem in südeuropäischen  Ländern ist der Anteil unfreiwilliger Befristungen mit über 80 Prozent  ungleich höher, auch Frankreich oder die skandinavischen Länder weisen  noch Werte zwischen 40 und 60 Prozent auf.</p>
<p>Auch bei dieser Beschäftigungsform liegen die Probleme in erster Linie  im schwierigen Übergang in unbefristete Arbeitsverhältnisse. Dies zeigt  sich vor allem in der öffentlichen Verwaltung, wo Zeitverträge besonders  stark an Gewicht gewonnen haben. Dort erfolgen inzwischen zwei Drittel  aller Neueinstellungen über Befristungen. Dagegen fällt die  Übernahmequote in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis mit knapp  einem Viertel deutlich geringer aus als etwa im produzierenden Gewerbe  (59 Prozent) oder bei produktionsbezogenen Dienstleistungen (40  Prozent). Im Vergleich zu anderen Branchen haben es Einsteiger in den  öffentlichen Dienst also wesentlich schwerer, dauerhaft dort Fuß zu  fassen.</p>
<p>In der Studie &#8220;Atypische Beschäftigung und Niedriglohnarbeit&#8221; werden  auch weitere Formen atypischer Arbeitsverhältnisse im internationalen  Vergleich dargestellt. Dazu zählen geringfügige Beschäftigung, neue  Formen der Selbstständigkeit und gering entlohnte Tätigkeiten.</p>
<p>Weitere Informationen</p>
<p><a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_31235_31236_2.pdf">Studie  Atypische Beschäftigung und Niedriglohnarbeit (2.7 MB) </a><br />
<a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_31233_31234_2.JPG">Grafik:  Gründe für Befristung (229 KB) </a><br />
<a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_31231_31232_2.JPG">Grafik:  Anteil der Zeitarbeit an der aktiven Erwerbsbevölkerung in ausgewählten  Ländern (158 KB)<br />
</a><br />
Quelle: Bertelsmann Stiftung, 27. April 2010</p>
</div>
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