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	<title>Personal &#38; Training &#187; Personalbeschaffung</title>
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	<description>Der Blog für Personaler</description>
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		<title>Arbeitgeber muss Arbeitsvertrag nicht übersetzen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 08:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nterzeichnet ein ausländischer Arbeitnehmer einen deutschsprachigen Arbeitsvertrag, obwohl er die deutsche Sprache nicht beherrscht, ist dieser wirksam. Es besteht keine Pflicht des Arbeitgebers, den Arbeitsvertrag in die Muttersprache des Arbeitnehmers übersetzen zu lassen (LAG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 2.2.2012 – 11 Sa 569/1]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterzeichnet ein ausländischer Arbeitnehmer einen deutschsprachigen Arbeitsvertrag, obwohl er die deutsche Sprache nicht beherrscht, ist dieser wirksam. Es besteht keine Pflicht des Arbeitgebers, den Arbeitsvertrag in die Muttersprache des Arbeitnehmers übersetzen zu lassen (LAG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 2.2.2012 – 11 Sa 569/1</p>
<p><span id="more-830"></span></p>
<p>Der Kläger &#8211; ein portugiesischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Portugal &#8211; war als LKW-Fahrer für die Beklagte tätig. Der deutschen Sprache ist er nicht mächtig. Die Vertragsverhandlungen führte man auf Portugiesisch, den Arbeitsvertrag unterzeichnete der Kläger auf Deutsch. Dort vereinbarte man u. a. auch Ausschlussfristen. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses macht er Zahlungsansprüche auf Arbeitsvergütung und Reisekostenpauschale bei der Beklagten geltend. Diese berief sich auf die vertraglichen Ausschlussfristen.</p>
<p>Das LAG Rheinland-Pfalz wies die Klage &#8211; ebenso wie die Vorinstanz &#8211; ab. Der Kläger habe aufgrund der wirksam im Arbeitsvertrag vereinbarten Ausschlussfrist keinen Zahlungsanspruch. Es falle in den Risikobereich des Arbeitnehmers, dass er sich den Arbeitsvertrag vor Unterzeichnung nicht übersetzen ließ. Die Beklagte sei nicht verpflichtet gewesen, dem Kläger eine Übersetzung des Arbeitsvertrags zukommen zu lassen. Eine allgemeine Pflicht des Arbeitgebers, den Arbeitsvertrag unaufgefordert in die Muttersprache zu übersetzen, gebe es nicht. Auch wenn der Arbeitgeber hier aufgrund der Vertragsverhandlungen gewusst habe, dass der Kläger die deutsche Sprache nicht beherrschte, leite dies keine Fürsorgepflicht des Unternehmers ab, den schriftlichen Vertrag in der Verhandlungssprache vorlegen zu müssen.<br />
Das Gericht ließ die Revision zum BAG zu.</p>
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		<title>Bericht aus Bonn: IBM goes MyHammer</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 12:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[IBM will die Belegschaft auf eine Kernmannschaft reduzieren. Spezialisten sollen via Auktionen im Internet für Aufträge angeheuert werden. Dr. Hilmar Schneider vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit nimmt das geplante Modell unter die Lupe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IBM will die Belegschaft auf eine Kernmannschaft reduzieren. Spezialisten sollen via Auktionen im Internet für Aufträge angeheuert werden. Dr. Hilmar Schneider vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit nimmt das geplante Modell unter die Lupe.</p>
<p><span id="more-825"></span></p>
<p>Unternehmen müssen Neues wagen und dabei Risiken eingehen. Manchmal stoßen sie dabei auf eine Goldader. Manchmal holen sie sich aber auch eine blutige Nase. In welche Kategorie die neue personalstrategische Blaupause gehört, womit IBM dieser Tage für Schlagzeilen sorgte, wird sich erst noch erweisen. Manches spricht jedoch dafür, dass der IT-Riese die Zeichen der Zeit – wie schon häufiger in der Vergangenheit – nicht richtig verstanden hat.</p>
<p>Die zunehmende Verlagerung unternehmerischer Verantwortung auf Arbeitnehmer ist ein Megatrend, der schleichend Einzug in die betriebliche Wirklichkeit gehalten und damit das Ende des Taylorismus eingeläutet hat. An die Stelle einer möglichst kleinteiligen Zerlegung von Produktionsprozessen mit starren und hierarchisch vorgegebenen Arbeitsabläufen treten mehr und mehr partiell eigenverantwortlich agierende Teams. Die Steuerung erfolgt zunehmend über Zielvereinbarungen statt Handlungsanweisungen. Auch die wachsende Bedeutung erfolgsabhängiger Entlohnungsbestandteile ist eine logische Folge dieser Entwicklung. Eine wesentliche Ursache für diesen Trend liegt in den inzwischen vorhandenen technischen Möglichkeiten einer kundenspezifischen Produktion, die unsere Gesellschaft im Sinne einer Lifestyle-Kultur verändert hat. Identitätsbildung durch individualspezifischen Konsum, über einen langen Zeitraum Privileg einer kleinen Oberschicht, ist zu einem Massenphänomen geworden. Ob individuelle Handyklingeltöne, individuell designte Laufschuhe oder personalisierte Medikamentencocktails: für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Das Zeitalter der standardisierten Massenproduktion ist vorbei.</p>
<p>Keiner hat bislang so konsequent zu Ende gedacht, was das für die Organisation von Produktionsprozessen bedeuten könnte, wie IBM. Das Unternehmen als physischer Produktionsort ist in diesem Konzept auf das allernotwendigste reduziert. Die Zahl der Mitarbeiter ist keine zählbare Größe mehr, weil es Mitarbeiter im klassischen Sinne kaum noch geben soll. Deren Aufgaben sollen Einzelunternehmer übernehmen, die über die ganze Welt verteilt sein können und nur noch über ein Auktionssystem an den Konzern gebunden sind. Die Dauer der Bindung beschränkt sich auf den Zeitraum, der jeweils zur Lösung einer Aufgabe erforderlich ist. Diese Subunternehmer sollen einem Bewertungssystem vergleichbar dem von Verkaufs- und Handwerkerportalen im Internet unterliegen. Vom darin erzielten Ranking hängen die Erfolgsaussichten für Anschlussverträge ab.</p>
<p>Zweifellos lässt sich eine solche Arbeitsorganisation bei der Herstellung von Software  leichter umsetzen als in der materiellen Produktion. Trotzdem scheint man bei IBM einem Missverständnis über die tieferen Hintergründe für die Ursachen der Verlagerung unternehmerischer Risiken auf Arbeitnehmer zu unterliegen. Anders als man es bei IBM zu sehen scheint, geht es dabei nicht in erster Linie um Kostensenkung. Es geht vielmehr um die Lösung eines Steuerungsproblems. In einer Welt der ungeheuer gestiegenen Vielzahl an Produktions- und Konsummöglichkeiten sind zentralistisch gesteuerte Unternehmen nicht mehr flexibel genug in der Lage, auf Marktveränderungen zu reagieren. Verantwortungsdelegation ist ein Wettbewerbsfaktor geworden.</p>
<p>Bei IBM will man dagegen offenbar den Taylorismus in neuem Gewand wiederbeleben. Aber die Vorstellung, man könne Abläufe, für die geistige Kreativität erforderlich ist, so zerlegen wie einen Montageprozess am Fließband greift ebenso zu kurz wie die eng damit verbundene Vorstellung, der Erfolg sei auf den Einzelnen reduzierbar. Dass Teams mehr sind als eine Ansammlung von Einzelnen, scheint hier noch nicht angekommen zu sein. Kreative Synergieeffekte benötigen physische Gruppendynamik. Virtuelle Vernetzung erhöht zweifellos die Verfügbarkeit von Ressourcen. Innovationsschübe für IBM sind davon aber nicht unbedingt zu erwarten. Eher im Gegenteil: Warum sollte jemand eine kreative Idee billig als Subunternehmer an IBM verkaufen, wenn sie sich als Patent unter eigenem Namen viel besser vermarkten lässt?</p>
<p>Fazit: Wenn sich Unternehmen ein Beispiel an IBM nehmen möchten, sollten sie sich über eines im Klaren sein: Wer in der Verlagerung unternehmerischer Verantwortung auf Arbeitnehmer ausschließlich ein Instrument für Kostensenkungen sieht, könnte leicht Schiffbruch erleiden. Die Kunst besteht darin, unternehmerische Verantwortung auf Mitarbeiter zu delegieren, ohne damit gleichzeitig die Corporate Identity zu zerstören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Experte vom IZA:</strong></p>
<p><strong>Dr. Hilmar Schneider</strong>, Direktor Arbeitsmarktpolitik am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (<a href="http://www.iza.org/de">IZA</a>), Bonn.</p>
<p>Einmal im Monat erläutert <a href="http://www.iza.org/de/webcontent/personnel/photos/index_html?key=499">Dr. Hilmar Schneider</a> die Zukunft der Arbeit aus Sicht des IZA und gibt Gestaltungsempfehlungen für die betriebliche Personalarbeit</p>
<p>Quelle: <a title="Haufe Personal" href="http://www.haufe.de/personal/newsDetails?Subarea=News&amp;newsID=1329812033.11&amp;chorid=00511427&amp;newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2FPersonal%2F50%2F00511427%2F2012-02-21%2FTop-News%3A%20Bericht%20aus%20Bonn%3A%20IBM%20goes%20MyHammer">Haufe Personal</a></p>
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		<title>War for Talent in Europa: International migrierende Spitzenkräfte entscheiden sich für Deutschland</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/11/23/war-for-talent-in-europa-international-migrierende-spitzenkrafte-entscheiden-sich-fur-deutschland/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 07:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[eutschland sichert sich im Wettbewerb um die Spitzenkräfte Europas Platz zwei. Das ergab eine gemeinsame Untersuchung* für den Premium-Karrieredienst Experteer ( http://www.experteer.de ) von OMIS Research: Durchschnittlich 12% aller europäischen Fach- und Führungskräfte verließen 2010/2011 ihren lokalen Arbeitsmarkt, um in einem anderen Land Karriere zu machen. Fast ein Fünftel aller international abwandernden Spitzenkräfte entschied sich für Deutschland. Aber nicht nur in der Zuwanderung ist die Bundesrepublik, trotz Wirtschaftskrise, oben auf: Im europäischen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit 29% Netto-Talent-Import an Executives und 8% Abwanderungsrate ist Deutschland europäische Spitze</h4>
<div>
<p>Deutschland sichert sich im Wettbewerb um die Spitzenkräfte Europas Platz zwei. Das ergab eine gemeinsame Untersuchung* für den Premium-Karrieredienst Experteer ( <a href="http://www.experteer.de/">http://www.experteer.de</a> ) von OMIS Research: Durchschnittlich 12% aller europäischen Fach- und Führungskräfte verließen 2010/2011 ihren lokalen Arbeitsmarkt, um in einem anderen Land Karriere zu machen. Fast ein Fünftel aller international abwandernden Spitzenkräfte entschied sich für Deutschland. Aber nicht nur in der Zuwanderung ist die Bundesrepublik, trotz Wirtschaftskrise, oben auf: Im europäischen Vergleich hat es mit nur 8% die niedrigste Abwanderungsrate von Executives. Generell sind die Qualifikationen der international migrierenden Spitzenkräfte überdurchschnittlich: 68% besitzen mindestens 5 Jahre professionelle Berufserfahrung, mehr als 70% von ihnen verfügen über einen Doktortitel und 30% sind Senior Manager oder in höheren Karriere Leveln tätig.</p>
<p><span id="more-800"></span>Der deutsche Arbeitsmarkt punktet durch Attraktivität</p>
<p>Nach der Schweiz kann sich Deutschland mit 29% über den größten Netto-Talent-Import in ganz Europa freuen. Im Vergleich zum Jahr 2009 ein satter Zuwachs, denn damals lag Deutschlands Netto-Talent-Import nur bei etwa 10%. Im Gesamtvergleich entschieden sich 2010/2011 knapp 18% aller international abwandernden Fach- und Führungskräfte für Deutschland. Der Großteil von ihnen kommt aus der Schweiz, den USA und Großbritannien.</p>
<p>Eine solche Entwicklung trotz Wirtschaftskrise spricht deutlich für die Attraktivität des deutschen Arbeitsmarktes und die Krisenfestigkeit der führenden deutschen Industriesektoren. Automobil-, Maschinenbau-, IT-, und Life Science-Branche sind tief verwurzelte Garanten für die Zuwanderung der bestqualifizierten internationalen Talente. Die Automobilbranche zieht mit Abstand die meisten internationalen Spitzenkräfte an: 1/3 aller abwandernden Talente, die in der Automobilbranche tätig sind, entschied sich für Deutschland. Generell zieht der Industriestandort Deutschland die &#8216;Bestbezahlten&#8217; an: So ist die Republik mit 19,8% der zugewanderten Spitzenkräfte, die über 150.000 Euro pro Jahr verdienen einmal mehr europäische Spitze.</p>
<p>Das deutlich höhere Durchschnittsgehalt gegenüber anderen europäischen Ländern macht den deutschen Arbeitsmarkt für Spitzenkräfte augenscheinlich sehr attraktiv: 85,7% aller zugewanderten Manager in Deutschland verdienen über 80.000 Euro pro Jahr.</p>
<p>Deutschland wird sich weiter behaupten</p>
<p>Hinsichtlich der Zu- und Abwanderungsraten von internationalen Fach- und Führungskräften sind deutliche, länderspezifische Unterschiede innerhalb Europas zu erkennen. Allgemein ist zu beobachten, dass der Austausch von Executives und Professionals fast ausschließlich zwischen benachbarten Ländern stattfindet.</p>
<p>&#8220;Die Attraktivität des Industriestandortes Deutschland garantiert, dass sich der deutsche Arbeitsmarkt auch in Wirtschaftskrisen behaupten kann. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Stabilität und der hervorragenden Bedingungen für Arbeitnehmer, lockt Deutschland stetig hochattraktive Kandidaten an. Demnach ist der deutsche Arbeitsmarkt auch in Zukunft gut gerüstet für den War for Talent.&#8221;, prognostiziert Experteer Gründer, Dr. Christian Göttsch.</p>
<p>* Talent Mapping Studie: OMIS analysierte die Entwicklung der Profile von 752.419 bei Experteer registrierten Kandidaten im Zeitraum von einem Jahr (März 2010 &#8211; März 2011).</p>
<p>Über Experteer</p>
<p>Experteer ist der professionelle Karrieredienst für Spitzenpositionen ab 60.000 Euro Gehaltsbenchmark in Deutschland und Europa. Bei Experteer planen Fach- und Führungskräfte aktiv ihren nächsten Karriereschritt. Neben 80.000 ausgewählten Stellenangeboten bietet Experteer Zugang zu einem exklusiven Netzwerk von über 10.000 geprüften Personalberatern. Unternehmen und Personalberatungen nutzen die spezialisierten Recruiting-Lösungen für die erfolgreiche Besetzung von Spitzenpositionen.</p>
<p>Die Experteer GmbH mit Sitz in München wurde 2005 von der Holtzbrinck Ventures GmbH, einer Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, gegründet. Renommierte Kooperationspartner wie Handelsblatt, ZEIT online, Stern, FTD oder n-tv haben den Karrieredienst in ihren Online-Auftritt integriert. Weitere Informationen unter <a href="http://www.experteer.de/">www.experteer.de</a> oder den jeweiligen Länderdomains .at/.ch/ .com/.fr/.co.uk/.be/.it/.es/.nl und us.experteer.com.</p>
<p>Über OMIS</p>
<p>OMIS Research ist ein von Brian McDougall gegründetes und geführtes, unabhängiges Wirtschafts-Beratungsunternehmen. Das Kerngeschäft besteht aus einem fortlaufenden Forschungsprogramm, das demografische, wirtschaftliche, unternehmerische sowie Sektor-spezifische Gegebenheiten und Informationen analysiert, validiert und standardisiert. OMIS Research umfasst über 40 Länder in Europa und weite Regionen Asiens und Afrikas.</p>
<p>Zusätzliche Informationen, Bildmaterial und diese Pressemeldung zum Downloaden unter <a href="http://www.experteer.de/about/press">www.experteer.de/about/press</a> .</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<pre>Katharina Buttenberg
Experteer GmbH
Telefon: +49 (0)89 - 55 27 93 224
<a href="mailto:presse@experteer.de">presse@experteer.de</a></pre>
</div>
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		<title>Kein Bock mehr auf Facebook und Co?</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/06/09/kein-bock-mehr-auf-facebook-und-co/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle twittern, facebooken, xingen um die Wette. Nur die, die man in sozialen Netzwerken vermutet, haben keine Lust darauf? Was den Job angeht, ja. Zumindest legen Studien dies nah, über die Spiegel Online und Financial Times Deutschland berichten: Viele Uniabsolventen können sich nicht mit der Jobsuche über Facebook und Co anfreunden. Sie bevorzugen klassische Wege: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle twittern, facebooken, xingen um die Wette. Nur die, die man in  sozialen Netzwerken vermutet, haben keine Lust darauf? Was den Job  angeht, ja. Zumindest legen Studien dies nah, über die Spiegel Online  und Financial Times Deutschland berichten: Viele Uniabsolventen können  sich nicht mit der Jobsuche über Facebook und Co anfreunden. Sie  bevorzugen klassische Wege: Anzeigen, Jobmessen, Vorträge an Unis.</p>
<p><span id="more-734"></span><strong>Ist das eine Trendwende</strong>,  oder war Social Media nie ein Trend bei der Karriereplanung? Eine  Abkehr von immer schneller, immer mehr? Kehren wir zurück zu  menschlicher Wärme, persönlichen Kontakten, zu mehr Geduld und  Langeweile? Ins Ying und Yang zwischen Social Media und Meditation. Klar  kann kein Post und kein Chat dieser vernetzten Welt ein persönliches  Gespräch toppen. Klar will Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg in erster  Linie Geld verdienen, wenn er seine schöne neue Netzwelt anpreist.  Genauso klar ist aber auch, dass das Internet eine immer wichtigere  Rolle in unserem Leben spielt &#8211; auch an der Schnittstelle zwischen Uni  und Job.</p>
<div id="wuv-article-text">
<p><strong>Die Frage ist: Sind die Studenten noch nicht so weit?</strong> Wollen sie lieber das Händchen gehalten kriegen, als an einem  Online-Assessment Center teilzunehmen? Ein Unternehmen kann es sich  nicht immer leisten, hunderte von Bewerbern einzuladen. Nicht zeitlich,  nicht finanziell. Für Konzerne ist die Ansprache über Xing oder Facebook  effizienter und kostengünstiger. Und wenn die Financial Times schreibt:  &#8220;Studis wollen lieber persönliche Ansprache&#8221; &#8211; könnte es daran liegen,  dass sie lieber Anzeigen verkauft?! Noch gibt es kein Patentrezept. Die  Zeitenwende ist aber da, und die Chancen der sozialen Medien überwiegen.  Für jeden wird es einen Job geben &#8211; auch für die Social  Media-Verweigerer. Nur müssen sie sich vielleicht länger gedulden.</p>
<p><em>HR-  und Personalmarketing-Experte Bernd Schmitz ist Leiter University &amp;  Talent Relations bei Bayer sowie Vorstand bei Queb e.V. Daneben lehrt  er auch als Dozent an der RFH Köln.</em></p>
<p><strong>Kontakt: info@bernd-schmitz.net</strong></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>ZEW: &#8220;Gedrehte&#8221; Entlohnung macht Einstellung junger Frauen und Älterer unattraktiv</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/05/10/zew-gedrehte-entlohnung-macht-einstellung-junger-frauen-und-alterer-unattraktiv/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 08:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch immer ziehen manche Unternehmen in Deutschland junge männliche Bewerber jungen Frauen vor und stellen auch kaum ältere Arbeitnehmer ein. Die wesentliche Ursache für diese &#8211; angesichts der demografischen Entwicklung und dem zu befürchtenden Fachkräftemangel wenig nachhaltigen – Personalstrategie sind steile Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile in diesen Unternehmen. Sie ergeben sich daraus, dass Mitarbeiter in den ersten Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Noch immer ziehen manche Unternehmen in Deutschland  junge männliche Bewerber jungen Frauen vor und stellen auch kaum ältere  Arbeitnehmer ein. Die wesentliche Ursache für diese &#8211; angesichts der  demografischen Entwicklung und dem zu befürchtenden Fachkräftemangel  wenig nachhaltigen – Personalstrategie sind steile  Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile in diesen Unternehmen. Sie ergeben  sich daraus, dass Mitarbeiter in den ersten Jahren ihrer  Betriebszugehörigkeit unterhalb ihrer Produktivität und in den letzten  Jahren ihrer Berufstätigkeit oberhalb ihrer Produktivität entlohnt  werden. Diese &#8220;gedrehte&#8221; Entlohnung sorgt zwar für eine feste und lange  Bindung motivierter Mitarbeiter ans Unternehmen, macht aber gleichzeitig  die Einstellung junger Frauen und älterer Arbeitnehmer unattraktiv. Zu  diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Zentrums für Europäische  Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.</p>
<p><span id="more-683"></span></p>
</div>
<div>
<div>
<p>&#8220;Um die in Zukunft notwendige verstärkte  Einstellung junger Frauen sowie  älterer Arbeitnehmer zu erleichtern,  ist eine Korrektur der steilen Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile in den  betreffenden deutschen Unternehmen unabdingbar&#8221;, sagt Thomas Zwick,  Research Associate am ZEW und Professor an der  Ludwig-Maximilians-Universität, München. Durch die verstärkte  Einbeziehung von jungen Frauen und Älteren können sich die Unternehmen  nach Meinung Zwicks insbesondere auch kurzfristig gegen den sich  abzeichnenden Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft wappnen, da  die Beschäftigung dieser häufig gut ausgebildeten und motivierten  Gruppen noch gesteigert werden kann.</p>
<p>Viele Unternehmen sind darauf angewiesen, dass ihnen erfahrene  Mitarbeiter lange die Treue halten. Deshalb zahlen sie Berufseinsteigern  signifikant niedrigere Einstiegslöhne, die dann mit wachsender  Betriebszugehörigkeit überproportional stark steigen. Der Verbleib im  Unternehmen wird somit über die Jahre mit einer hohen Prämie belohnt.  Mit dieser &#8220;gedrehten&#8221; Entlohnungsstruktur gelingt es den Betrieben,  ihre Beschäftigten signifikant länger an sich zu binden als ihre  Konkurrenten, weil die Beschäftigten ein großes Interesse daran haben,  in die Beschäftigungsphase zu kommen, in der ihre Löhne weiter steigen  auch wenn ihre Produktivität nicht im gleichen Umfang zunimmt.</p>
<p>Allerdings wirft diese effiziente Form der langfristigen  Mitarbeiterbindung Probleme auf, wenn es um die Einstellung junger  Frauen und älterer Arbeitsuchender geht. So nehmen etwa junge Frauen aus  familiären Gründen oftmals Auszeiten oder kehren nach der Familienphase  gar nicht mehr in den Betrieb zurück. Den Lohnabschlag in den ersten  Beschäftigungsjahren in  Betrieben mit gedrehter Lohnstruktur empfinden  sie daher als unattraktiv, denn sie wissen nicht, ob sie davon später  auch profitieren werden. Die Unternehmen wiederum  schrecken vor der  schlecht kalkulierbaren und der zu erwartenden geringeren betrieblichen  Verbleibdauer junger Frauen zurück. Die Einstellung älterer Arbeitnehmer  rechnet sich für diese Unternehmen meist ebenfalls nicht, weil sie um  des einheitlichen betrieblichen Lohngefüges willen analog zu den schon  lange im Unternehmen arbeitenden Beschäftigten gleichen Alters entlohnt  werden. Sie erhalten also mehr Lohn als es ihrer Produktivität  entspricht, ohne die Phase der geringeren Einstiegslöhne im Unternehmen  durchlaufen zu haben.</p>
<p>Um die Eintrittshemmnisse für junge Frauen und ältere Arbeitnehmer  abzubauen und sich so ein für die Zukunft wichtiges Fachkräftepotenzial  zu erschließen, können die Unternehmen verschiedene Wege gehen. Sie  können entweder die &#8220;Bleibeprämien&#8221; senken und parallel dazu die  Einkommen junger Mitarbeiter für alle Beschäftigten oder gezielt für die  bisher bei Einstellungen benachteiligten Beschäftigtengruppen erhöhen.  &#8220;Dies bedeutet allerdings, dass an die Stelle steiler  Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile neue und möglicherweise teurere  Instrumente der Mitarbeiterbindung wie individuelle Leistungslöhne und  Beförderungswettbewerbe treten müssen&#8221;, erklärt Zwick.</p>
<p>Die vorliegende Studie des ZEW basiert auf repräsentativen Daten für die  gesamte deutsche Privatwirtschaft. Es wurden hierfür die  Lohnsteigerungen von mehr als fünf Millionen Beschäftigten in knapp  6.000 Unternehmen über maximal sieben Jahre analysiert.</p>
<p>Für Rückfragen zum Inhalt:<br />
<a href="http://www.zew.de/de/mitarbeiter/mitarbeiter.php3?action=mita&amp;kurz=tzw" target="_blank">Prof. Dr. Thomas Zwick</a><br />
Telefon: 089-2180-5616</p>
<p>Quelle Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), 18. April 2011</p>
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		<title>Umfrage: Knapp die Hälfte der Unternehmen bekommt Fachkräftemangel zu spüren</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 06:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts des drohenden Fachkräftemangels gewinnen ältere Arbeitnehmer immer mehr an Bedeutung. Das ergab eine repräsentative Arbeitnehmer-Umfrage der IW Consult im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche. Ein Drittel der befragten Arbeitnehmer gab an, die Wertschätzung der älteren Beschäftigten im Unternehmen sei in den vergangenen drei Jahren gestiegen. Eine Zunahme der Wertschätzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Angesichts des drohenden Fachkräftemangels gewinnen  ältere Arbeitnehmer immer mehr an Bedeutung. Das ergab eine  repräsentative Arbeitnehmer-Umfrage der IW Consult im Auftrag der  Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche.  Ein Drittel der befragten Arbeitnehmer gab an, die Wertschätzung der  älteren Beschäftigten im Unternehmen sei in den vergangenen drei Jahren  gestiegen. Eine Zunahme der Wertschätzung der Älteren konstatieren vor  allem jene Arbeitnehmer, die in ihrem Unternehmen schon heute einen  Mangel an Fachkräften verspüren.</div>
<div><span id="more-669"></span></div>
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<p>Der Fachkräftemangel wird von der Mehrheit der  Arbeitnehmer als Problem wahrgenommen. 78 Prozent realisieren, dass  qualifiziertes Personal knapp ist oder künftig werden wird. 43 Prozent  geben an, im eigenen Unternehmen direkt von einem Engpass betroffen zu  sein. Die Hälfte der Befragten hingegen verspürt noch keine Knappheit an  Fachpersonal im eigenen Unternehmen.</p>
<p>Flexible Arbeitszeitmodelle und lebenslanges Lernen<br />
Die Arbeitgeber haben sich offensichtlich bereits auf den  Fachkräftemangel eingestellt: Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer hat die  Möglichkeit, auf flexible Arbeitszeitmodelle zurückzugreifen. Ungefähr  genauso viele erhalten von ihrem Arbeitgeber regelmäßig attraktive  Weiterbildungsangebote. Insbesondere Arbeitnehmer, deren Betriebe unter  Fachkräftemangel leiden, erhalten Angebote zur Weiterbildung.</p>
<p>Die Bereitschaft, künftig mehr in lebenslanges Lernen zu investieren,  ist bei Arbeitnehmern unter 50 Jahren deutlich höher als bei ihren  älteren Kollegen. Insbesondere in der Altersgruppe der 25- bis  34-jährigen ist der Wissensdrang stark ausgeprägt.</p>
<p>14. INSM-WiWo-Deutschland-Check</p>
<p>Im Rahmen des 14. INSM-WiWo-Deutschland-Checks wurden 1.000 Arbeitnehmer  zwischen dem 24. Februar und 1. März online befragt. Die Stichprobe der  Arbeitnehmer zwischen 16 und 65 Jahren ist repräsentativ für  Deutschland und nach Schulbildung, Geschlecht und Altersgruppen  geschichtet. Arbeitnehmer ohne Schulbildung sind nicht berücksichtigt.</p>
<p>Weitere Informationen zur Umfrage sowie Grafiken zur den Ergebnissen finden Sie <a href="http://www.deutschland-check.de/arbeitnehmer-umfrage-im-maerz-2011.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Quelle: Initiative Neue Qualität der Arbeit, 17. März 2011</p>
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		<title>Personalsuche im Web 2.0 weiter im Kommen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 07:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke haben sich bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter inzwischen als drittes Online-Medium etabliert. Der wichtigste Kanal bei der Veröffentlichung von Jobangeboten sind allgemeine Online-Jobbörsen. Hier platzierten im vergangenen Jahr 71 Prozent der Betriebe ihre freien Stellen. An zweiter Stelle nach den Jobbörsen nutzen Arbeitgeber die eigene Website (zu 66 Prozent). 55 Prozent der Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img src="http://www.personalwirtschaft.de/media/Personalwirtschaft_neu_161209/Aktuell/News/Bilder_News/social_media-90x90.jpg" border="0" alt="Social Media fotolia.de" /> Soziale  Netzwerke haben sich bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter inzwischen  als drittes Online-Medium etabliert. Der wichtigste Kanal bei der  Veröffentlichung von Jobangeboten sind allgemeine Online-Jobbörsen. Hier  platzierten im vergangenen Jahr 71 Prozent der Betriebe ihre freien  Stellen. An zweiter Stelle nach den Jobbörsen nutzen Arbeitgeber die  eigene Website (zu 66 Prozent).</div>
<div><span id="more-595"></span>55 Prozent der Unternehmen schalten Stellenanzeigen in  Printausgaben von Zeitungen. Im Vorjahr boten bereits 29 Prozent der  Unternehmen offene Stellen in Online-Communitys an, 2009 waren es erst  zwölf Prozent. 23 Prozent nutzen branchenspezifische Online-Jobbörsen  und 20 Prozent der Unternehmen veröffentlichen ihre Jobangebote in  Fachmagazinen.</div>
<div>
Das Web 2.0 mit Netzwerken wie Facebook, StudiVZ  oder Xing wird besonders von großen Unternehmen genutzt, um neue  Mitarbeiter zu rekrutieren. 58 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500  Mitarbeitern veröffentlichen Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken,  während es bei kleinen und mittelständischen Firmen erst 29 Prozent  sind. Unterschiede gibt es auch in den Branchen: ITK-Unternehmen stehen  naturgemäß an der Spitze, dort setzen bereits 41 Prozent das Web 2.0 bei  der Personalsuche ein; bei den Baufirmen sind es dagegen erst 16  Prozent. Das sind Ergebnisse einer Umfrage, die das  Marktforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bundesverbands  Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom)  in 1.500 Unternehmen unter Geschäftsführern und Personalverantwortlichen  durchgeführt hat.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.bitkom.org/" target="_blank">www.bitkom.org</a></p>
</div>
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		<title>Akuter Fachkräftemangel – oder unternehmerische Defizite?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 06:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das es deutschen Unternehmen zunehmend schwerer fällt geeignetes Fachpersonal für offene Stellen zu rekrutieren ist schon lange kein Geheimnis mehr. Besonders stark spüren dies die Pflegeberufe und der s.g. MINT-Sektor (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Allenthalben liest man über Hilferufe seitens der Unternehmen, und die Politik diskutiert trefflich über mögliche Lösungen. Dabei sind einige Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das es deutschen Unternehmen zunehmend schwerer fällt geeignetes Fachpersonal für offene Stellen zu rekrutieren ist schon lange kein Geheimnis mehr. Besonders stark spüren dies die Pflegeberufe und der s.g. MINT-Sektor (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).</p>
<p>Allenthalben liest man über Hilferufe seitens der Unternehmen, und die Politik diskutiert trefflich über mögliche Lösungen. Dabei sind einige Probleme die als Fachkräftemangel beschrieben werden durchaus auch hausgemacht. Aber wie so oft ist es halt auch einfach, andere für eigene Versäumnisse oder Unzulänglichkeiten (mit)verantwortlich zu machen.<br />
<span id="more-604"></span>Im Pflegebereich ist die Verbesserung von Einkommen und Arbeitsbedingungen längst überfällig. Die Branche hat vor allem ein Imageproblem. Das Ziel muss lauten, Aufwertung der Pflegetätigkeit, nicht nur tarifpolitisch, sondern auch durch mehr Gestaltungsautonomie und Eigenverantwortung.<br />
Vor ganz anderen Herausforderungen steht der MINT-Sektor, weil das Angebot an MINT-Fachkräften nicht mit der Ausdehnung der Nachfrage Schritt gehalten hat. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Zu nennen ist sicherlich das Phänomen, dass für den Produktionsprozess zunehmend qualifizierte statt unqualifizierte Arbeitskräfte benötigt werden <em>(Skill-based Technological Change). </em>Außerdem wandert ein großer Teil der Fachkräfte im Verlauf ihrer Karrieren in MINT-fremde Funktionen ab. Dieser Abwanderung steht keine entsprechende Zuwanderung gegenüber, da die meisten MINT-Stellen nur mit Arbeitskräften besetzt werden können, die eine MINT-Ausbildung absolviert haben.</p>
<p>Dabei gibt es für jede Position den passenden Spezialisten. Aus Recruiter-Sicht muss man der Personalarbeit einiger deutscher Unternehmen unterstellen, dass ihr Personalproblem teilweise hausgemacht ist. Die Bedeutung des Employer Brandings als Gesamtkonzept steht dabei noch nicht einmal im Mittelpunkt. Natürlich kann nicht jedes Unternehmen auf eine 80 jährige Geschichte und ein daraus erwachsenes Top-Image zurückgreifen oder auf eine Kraft der Marke der eigenen Produkte, wie ein weltberühmter deutscher Sportwagenhersteller. Manchmal setzen schlicht die Attraktivität der Produkte auch Grenzen.</p>
<p>Wer nicht Branchenprimus ist scheitert häufig schon mit seiner Stellenausschreibung. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Mit Stellenausschreibungen ködern Unternehmen Personal. Schmeckt&#8217;s den potenziellen neuen Mitarbeitern auch? Ist der Köder im richtigen &#8220;Gewässer&#8221;, also Arbeitnehmermarkt, ausgeworfen worden? Wer die besten Mitarbeiter will sollte auch die besten Ausschreibungen verfassen. Sie sollten klar und eindeutig formuliert sein und einen atmosphärischen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Arbeitsplatz geben.Hat der passende Kandidat angebissen gilt es für Personalabteilungen schnell zu reagieren. Viele Bewerber und auch Recruiter beklagen die schleppenden Prozesse der Personalauswahl in Unternehmen. Dabei liegt der Mangel selten an der Kompetenz der verantwortlichen Personalabteilung.  Häufig sind die Mitarbeiter überlastet oder die Rückmeldung einer Fachabteilung dauert zu lange. Zwischen dem Bewerbungseingang und dem ersten Feedback an den Kandidaten vergehen dann oft 4 Wochen oder mehr.</p>
<p>Ein Praxisbeispiel: Ein IT-Unternehmen sucht mit Unterstützung eines Head-Hunters einen hoch spezialisierten Informatiker. Auf dem offenen und verdeckten Arbeitsmarkt können ca. 50 Arbeitnehmer in Deutschland identifiziert werden, welche überhaupt Berufserfahrung mit dem Softwareprodukt aufweisen. Zehn dieser Spezialisten entsprechen auch der gewünschten Seniorität für die ausgeschriebene Position. Gut für den Arbeitgeber, zwei Kandidaten zeigen Interesse am Angebot. Gehaltsvorstellungen und Standort sind keine K.O-Kriterien. In diesen Fällen gilt es zügigst zu handeln, denn die Konkurrenz schläft nicht. Im konkreten Fall vergingen zwischen Bewerbung im Unternehmen, über ein Vorstellungsgespräch bis zum Vertragsangebot 8 Wochen. Über seinen neuen Mitarbeiter freute sich zwischenzeitlich ein Konkurrent.</p>
<p>Zu oft auch sehen Unternehmen die Ausbildung junger Absolventen oder die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter als Kostenfaktor statt als Investition. Kann man dann von Fachkräftemangel?</p>
<p>Deutsche Unternehmen müssen mehr in Ihre Personalarbeit investieren, Prozesse optimieren, stärker auf Qualifizierung setzen oder über Outsourcing einzelner Personalbereiche nachdenken. Personalberater und Dienstleister stehen längst in den Startlöchern und können diese Herausforderungen leisten. Verbesserungs- bzw. Kostensenkungspotenziale sind in fast jedem Unternehmen zu finden. Welcher Arbeitgeber freut sich beispielsweise nicht über Einsparungen bei Lohn- und Gehaltsabrechnungen von bis zu 20%?</p>
<p>Natürlich gibt es in vielen Bereichen auch einen klaren Fachkräfte-Überschuss. Nehmen wir die Bereiche Marketing oder Kommunikation. Nicht selten schreiben Jobsuchende 40 Bewerbungen, aber erhalten keine Einladung bzw. müssen Unternehmen mit 300 Bewerbungen für eine Pressestelle rechnen.</p>
<p>So oder so, es ist an der Zeit, den Erfolgsfaktor Nummer eins, das PERSONAL stärker zu würdigen. Entwicklung, Controlling, Vertrieb, Produktmanagement sind immer nur so gut wie die Mitarbeiter, welche diese Funktionen ausüben.</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>
<p>Thomas Gerwert<br />
Phone:  +49-(0)541-580549410<br />
Fax:       +49-(0)541-580549413<br />
Email: <a href="mailto:tgerwert@gecon.de">tgerwert@gecon.de</a></p>
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		<title>DIW-Experten bezweifeln Mangel an Fachkräften</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 15:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Michael Kröger Die deutsche Industrie klagt seit Jahren über den Mangel an Fachkräften und vermeintlich fatale Folgen für die Wirtschaft. DIW-Forscher haben sich die populäre These genauer angeguckt &#8211; und sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Sie ist falsch. Berlin &#8211; Die Rechnung der deutschen Industrie geht seit Jahren so: Weil Techniker und Computerexperten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <a href="mailto:michael_kroeger@spiegel.de">Michael Kröger</a></p>
<p id="spIntroTeaser">Die deutsche Industrie klagt seit Jahren über den  Mangel an Fachkräften und vermeintlich fatale Folgen für die  Wirtschaft. DIW-Forscher haben sich die populäre These genauer angeguckt  &#8211; und sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Sie ist falsch.</p>
<div id="spArticleBody">
<p>Berlin &#8211; Die Rechnung der deutschen Industrie geht seit Jahren so:  Weil Techniker und Computerexperten fehlen, exportiert die  Bundesrepublik weniger als möglich. Und die Firmen stellen entsprechend  auch weniger einfach qualifizierte Arbeitskräfte ein. Deshalb gefährdet  der Mangel an Fachkräften nicht nur den aktuellen Aufschwung, sondern  auch langfristig die Entwicklung der Wirtschaft.</p>
<p>So einprägsam diese gängige Rechnung auch ist: Sie ist falsch, sagen  Arbeitsmarktexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung  (DIW). In ihrem Wochenbericht, der am Dienstag veröffentlicht wird,  setzen sich die Forscher mit den  <a title="Klagen der Arbeitgeberverbände" href="http://www.spiegel.de/thema/fachkraeftemangel/" target="_self">Klagen der Arbeitgeberverbände</a> auseinander, die sich in erster Linie auf Umfragen in den Unternehmen  stützen. Danach fehlen mehr als 60.000 Mathematiker, Informatiker,  Techniker und Naturwissenschaftler.</p>
<p>All das sei erstaunlich, weil der Wirtschaftseinbruch die Industrie  2009 &#8220;besonders hart&#8221; getroffen habe und &#8220;der Arbeitsplatzabbau gerade  erst zum Stillstand gekommen ist&#8221;, schreibt DIW-Experte Karl Brenke. Im  vergangenen August habe die Zahl der Beschäftigten in der Industrie um  300.000 unter dem Niveau vor der Krise gelegen.</p>
<p>Die Umfragen der Arbeitgeber, in denen der Fachkräftemangel  festgestellt werde, hätten da nur eine begrenzte Aussagekraft. Sie  spiegelten allenfalls die kurzfristigen Probleme der jeweils Befragten,  schreibt Brenke. Andere Faktoren dagegen ließen den klaren Schluss zu,  dass von einem grundlegenden Fachkräftemangel keine Rede sein könne.</p>
<p><strong>Gehälter steigen nicht</strong></p>
<p>Schon ein Blick auf die Entwicklung der Gehälter zeige, dass es kein  akutes Problem geben könne. Fachkräfte hätten bei der Lohnentwicklung  nicht besser abgeschnitten als die übrigen Arbeitnehmer, das zeige die  amtliche Erhebung der Arbeitnehmerverdienste. &#8220;Bei  Investitionsgüterherstellern mussten leitende Angestellte im zweiten  Quartal sogar Reallohneinbußen hinnehmen&#8221;, schreibt Brenke. Bei  Knappheit müsste es dagegen eine überdurchschnittliche Gehaltssteigerung  geben.</p>
<p>Als weiteres Indiz wider die These vom Fachkräftemangel führt Brenke  die Arbeitsmarktstatistik an. Demnach waren im März in fast allen  Fertigungsberufen weniger Menschen beschäftigt als im Vorjahresmonat.  Auch die aktuelle Entwicklung bestätige den Trend: Dank des Aufschwungs  gebe es zwar wieder weniger Arbeitslose, aber in fast allen Berufen noch  deutlich mehr als vor der Krise &#8211; und ihre Zahl sei fast überall größer  als die Zahl der offenen Stellen.</p>
<p>Aus der Arbeitsmarktstatistik leiten andere Wissenschaftler  allerdings auch den Beweis dafür ab, dass das Angebot an Facharbeitern  tatsächlich knapp ist. So kommen die Arbeitsmarktexperten der  Bundesagentur für Arbeit nach einer internen Befragung der 176  Arbeitsagenturen zu dem Schluss, dass der Mangel in einigen Regionen  bereits deutlich spürbar ist: Zwei Drittel berichteten von erheblichen  Engpässen in vielen Bereichen. Das Papier listet 16 Berufsgruppen auf &#8211;  von Installateuren über Ingenieuren bis hin zu Ärzten.</p>
<p><strong>Echter Fachkräftemangel nur bei Ärzten</strong></p>
<p>Einen empfindlichen Mangel an medizinischem Fachpersonal konstatieren  auch die DIW-Experten. Und auch, dass regional große Unterschiede  bestehen. Speziell in Ostdeutschland sei nach dem Wegzug vieler gut  ausgebildeter junger Leute oft keine geeignete Fachkraft mehr zu finden.</p>
<p>Und die Zukunftsaussichten? Ebenfalls gut, befindet Brenke mit Verweis  auf die hohe Zahl der Ingenieurstudenten. Speziell das  Maschinenbaustudium sei inzwischen nach Betriebswirtschaft das  beliebteste Fach. Pro Jahr werden nach der Schätzung des Experten  allenfalls rund 9000 Jobs im Maschinenbau frei, weil ältere Arbeitnehmer  in den Ruhestand gingen. Demgegenüber machten allein im Wintersemester  2009/2010 mehr als 23.000 Studenten erfolgreich ihr Examen.</p>
<p>Damit wäre also nicht nur der Ersatzbedarf gedeckt gewesen &#8211; sondern  es hätten zusätzlich acht Prozent mehr Ingenieure eingestellt werden  können, rechnet Brenke vor. Anzeichen für einen solchen  Beschäftigungsaufbau gebe es aber nicht.</p>
<p>Auch die betriebliche Ausbildung lasse keinen Rückschluss auf einen  Fachkräftemangel erkennen. Für die 53.000 angebotenen Lehrstellen fänden  sich nur in einigen Dienstleistungsberufen &#8211; bei Klempnern oder Bäckern  &#8211; nicht genug Bewerber.</p>
</div>
<div>
<h4>URL:</h4>
<ul>
<li> <a title="Neue Studie: DIW-Experten bezweifeln Mangel an Fachkräften" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,729202,00.html">http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,729202,00.html</a></li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Demografischer Wandel: Unternehmen brauchen schon heute länger für die Besetzung offener Stellen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 10:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (ots) &#8211;  Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen gibt an, heute für die  Besetzung offener Stellen mehr Zeit zu benötigen als früher. Die  Personalmanager der Unternehmen rechnen zudem damit, dass die Probleme  bei der Besetzung offener Stellen in Zukunft noch zunehmen werden. Dies  ergab eine großangelegte Befragung des Bundesverbands der  Personalmanager (BPM) unter rund 2.000 Personalern zur Erhöhung des  Renteneintrittsalters.</p>
<p><span id="more-505"></span>Als Reaktion auf den demografischen Wandel  führen bereits viele Unternehmen Maßnahmen zur Umsetzung einer  altersgerechten Personalpolitik durch &#8211; darunter interne  Arbeitsplatzwechsel, regelmäßige Weiterbildungs- und  Qualifizierungsmaßnahmen sowie persönliche Entwicklungsplanung mit den  Mitarbeitern. Rund 80% der Unternehmen bewerten den Erfolg dieser  Maßnahmen als sehr gut oder gut.</p>
<p>Auch BPM-Präsident Joachim Sauer  bewertet die Maßnahmen, die Unternehmen bereits mit Blick auf eine  Verlängerung der Lebensarbeitszeit durchführen, positiv. &#8220;Um mit dem  gewaltigen Problem des demografischen Wandels fertig zu werden und  unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, müssen die Anstrengungen jedoch  noch erheblich verstärkt werden &#8211; insbesondere was die Verbesserung der  Arbeitsmöglichkeiten Älterer angeht&#8221;, so Sauer weiter.</p>
<p>Schwerpunktmäßig  haben sich Personalmanager aus mittelständischen Unternehmen an der  Umfrage des BPM beteiligt. Sie sind zu über 50% dem  Dienstleistungsbereich zuzuordnen und zu mehr als 40% der Industrie.  Zentrale Handlungsfelder einer alters- und alternsgerechten Arbeit  werden von den Befragten in den Bereichen Gesundheitsförderung, Fort-  und Weiterbildung, Arbeitsorganisation sowie Arbeitsplatzgestaltung  gesehen.</p>
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