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	<title>Personal &#38; Training &#187; Gesundheit am Arbeitsplatz</title>
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	<description>Der Blog für Personaler</description>
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		<title>Psychische Belastungen am Arbeitsplatz verursachen Kosten in Milliardenhöhe</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arbeitsbedingte psychische Belastungen verursachen in Deutschland jährlich Kosten von gut sieben bis knapp 30 Milliarden Euro - je nachdem, ob man sich dabei auf arbeitsbedingte psychische Störungen im engen Sinne konzentriert, oder auch körperliche Erkrankungen hinzurechnet, die auf psychische Belastungen am Arbeitsplatz zurückzuführen sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. Weiteres Ergebnis: Betriebliche Präventionsprogramme nutzen nicht nur der Gesundheit der Beschäftigten, sondern zahlen sich auch wirtschaftlich aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <em>Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung </em></p>
<p>Arbeitsbedingte psychische Belastungen verursachen in Deutschland jährlich Kosten von gut sieben bis knapp 30 Milliarden Euro &#8211; je nachdem, ob man sich dabei auf arbeitsbedingte psychische Störungen im engen Sinne konzentriert, oder auch körperliche Erkrankungen hinzurechnet, die auf psychische Belastungen am Arbeitsplatz zurückzuführen sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. Weiteres Ergebnis: Betriebliche Präventionsprogramme nutzen nicht nur der Gesundheit der Beschäftigten, sondern zahlen sich auch wirtschaftlich aus.</p>
<p><span id="more-795"></span>Psychische Störungen verursachten im Jahr 2008 insgesamt Behandlungskosten von knapp 29 Milliarden Euro. Die indirekten Kosten betrugen sogar 45 Milliarden Euro. Dieser Wert ergibt sich aus der Zahl der ausgefallenen Arbeitstage multipliziert mit dem Betrag, den ein durchschnittlicher Arbeitnehmer pro Tag erwirtschaftet. In diesen Gesamtzahlen sind die Kosten sämtlicher psychischer Störungen enthalten &#8211; unabhängig davon, welchen Grund sie hatten. Das haben der Epidemiologe Dr. Wolfgang Bödeker und der Mathematiker Michael Friedrichs im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung ermittelt.</p>
<p>Psychische Probleme seien eine wesentliche Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung, schreiben die Wissenschaftler vom Bundesverband der Betriebskrankenkassen beziehungsweise vom Institut für Prävention und Gesundheitsförderung an der Uniklinik Essen. Unter psychische Störungen fällt eine ganze Reihe von Krankheitsbildern. Mit Abstand am häufigsten sind Arbeitsausfälle durch gesundheitliche Einschränkungen der Kategorie &#8220;neurotische, belastungs- und somatoforme Störungen&#8221;, dazu gehören etwa Angstzustände. Auf Rang zwei folgen die &#8220;affektiven Störungen&#8221;, beispielsweise Depressionen. Wiederum mit großem Abstand folgen Suchtprobleme. Bödeker und Friedrichs verwenden für ihre Berechnungen Daten des Statistischen Bundesamtes sowie Krankenkassenstatistiken.</p>
<p>Aus den unterschiedlichen Erkrankungsrisiken verschiedener Berufsgruppen und weiteren statistischen Informationen lässt sich den Wissenschaftlern zufolge auch ermitteln, welche Kosten auf Gesundheitsstörungen entfallen, die unmittelbar aus dem Berufsleben resultieren; das heißt &#8220;durch Arbeitsbedingungen ganz oder teilweise verursacht sind beziehungsweise in ihrem Verlauf ungünstig beeinflusst werden&#8221;.</p>
<p>Die Kosten arbeitsbedingter psychischer Störungen veranschlagen die Forscher auf 7,1 Milliarden Euro jährlich. Neben den direkten Behandlungskosten beinhaltet die Zahl Kosten des Arbeitsausfalls, Krankengeldzahlungen der Krankenkassen, Kosten krankheitsbedingter Frühverrentungen und Einnahmeverluste sowie Zusatzausgaben der Rentenversicherung.</p>
<p>Psychische Belastungen am Arbeitsplatz &#8211; etwa hoher Leistungsdruck oder geringe Entscheidungsspielräume &#8211; können sich aber nicht nur direkt in psychischen Erkrankungen äußern. Auch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, Kreislauf- sowie Magen- und Darmerkrankungen können die Folge psychisch belastender Arbeitsbedingungen sein. Bezieht man dies in die Schätzung der gesamtwirtschaftlichen Kosten ein, so ist der volkswirtschaftliche Schaden noch erheblich größer als die reinen Kosten psychischer Störungen: Zusammengenommen kommen die Forscher auf rund 10 Milliarden direkte und gut 19 Milliarden Euro indirekte Kosten.</p>
<p>Bödeker und Friedrichs weisen darauf hin, dass betriebliche Gesundheitspolitik einen Beitrag leisten kann, den wirtschaftlichen Schaden von psychischen Erkrankungen und Belastungen zu reduzieren. Zahlreiche Studien aus den USA belegten, dass sich Präventionsmaßnahmen in aller Regel auszahlen &#8211; nicht nur gesamtwirtschaftlich, sondern auch für das einzelne Unternehmen. Nach unterschiedlichen Untersuchungen erzielt ein in Gesundheitsprävention investierter Dollar Erträge zwischen zwei und zehn Dollar.</p>
<p>Quelle: Hans-Böckler-Stiftung</p>
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		<title>Stress im Job</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/03/07/stress-im-job/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 06:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch Vor allem jüngere Berufstätige sind betroffen: Die Zahl psychischer Erkrankungen hat laut dem DAK-Gesundheitsreport 2010 einen neuen Höchststand erreicht. Die Betroffenen sind depressiv, ausgebrannt oder haben Schmerzen ohne körperliche Ursache. Berlin &#8211; Sie fühlen sich in ihrem Job unterfordert, sind gestresst, weil sie Kind und Beruf nicht ideal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zahl der psychischen Erkrankungen steigt auf Rekordhoch</h2>
<p id="spIntroTeaser">Vor allem jüngere Berufstätige sind betroffen:  Die Zahl psychischer Erkrankungen hat laut dem DAK-Gesundheitsreport  2010 einen neuen Höchststand erreicht. Die Betroffenen sind depressiv,  ausgebrannt oder haben Schmerzen ohne körperliche Ursache.</p>
<p>Berlin &#8211; Sie fühlen sich in ihrem Job unterfordert, sind gestresst,  weil sie Kind und Beruf nicht ideal vereinbaren können oder empfinden  die Bedingungen am Arbeitsplatz als belastend &#8211; und werden krank: Immer  mehr Berufstätige in Deutschland fallen wegen psychischer Erkrankungen  am Arbeitsplatz aus. Ihre Zahl ist laut dem DAK-Gesundheitsreport im  vergangenen Jahr so stark gestiegen wie noch nie &#8211; und hat einen  Rekordstand erreicht.</p>
<p><span id="more-647"></span>Demnach gab es im vergangenen Jahr 13,5 Prozent mehr Krankheitstage wegen psychischer Leiden als 2009.  Depressionen und andere psychische Krankheiten machten ein Achtel des gesamten  Krankenstands aus &#8211; und sind damit die vierthäufigste Ursache für  Ausfälle im Job.</p>
<p>Der am Dienstag veröffentlichten DAK-Studie zufolge spielen diese  Diagnosen inzwischen eine fast doppelt so große Rolle wie noch 1998. Das  Problem ist sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber  besorgniserregend: Denn psychisch Erkrankte fallen mit durchschnittlich  28,9 Tagen sehr viel länger aus als andere Kranke.</p>
<p>Untersucht hat die DAK die Daten von 2,6 Millionen erwerbstätigen  Beschäftigten. Nach Angaben eines Sprechers sind die Versicherten in  dieser Kasse &#8220;relativ nah am Durchschnitt&#8221;, was die Verteilung auf  Alters- und Berufsgruppen angeht. Somit würden die Daten Rückschlüsse  auf den Krankenstand aller Beschäftigten in Deutschland erlauben.</p>
<p><strong>Jeder Zehnte unter 30 leidet unter Schmerzen ohne organische Ursache</strong></p>
<p>Als besonders alarmierend bezeichneten die Experten die Entwicklung  bei jungen Arbeitnehmern. Diesen Aspekt rückte die Kasse in den  Mittelpunkt ihres Reports mit einer repräsentativen Befragung von  Berufstätigen unter 30 Jahren. So nehmen psychische Krankheiten auch bei  dieser Gruppe stark zu. Jeder Zehnte zwischen 15 und 29 Jahren hat  Schmerzen oder andere körperliche Probleme ohne organische Ursache, oft  begleitet von Depressionen. Knapp sechs Prozent haben  Anpassungsstörungen &#8211; also Probleme, mit wichtigen Lebensveränderungen  umzugehen.</p>
<p>Rund 60 Prozent der befragten jungen Arbeitnehmer gaben an, sie könnten  mehr leisten als im Job verlangt wird. &#8220;In der Arbeitsorganisation und  im betrieblichen Gesundheitsmanagement sollte der Fokus nicht nur auf  Überforderung und Burnout gerichtet sein, sondern auch darauf, wie sich  Unterforderung auswirkt&#8221;, sagte DAK-Chef Herbert Rebscher. Das könne  auch Stress verursachen.</p>
<p>Generell steigt das Risiko, psychisch zu erkranken, bis zum 44.  Lebensjahr an. Danach nimmt die relative Bedeutung psychischer  Erkrankungen (bei insgesamt steigendem Krankenstandsniveau) dann wieder  ab. Die Experten vermuten, dass dieser Verlauf mit &#8220;der vielfach in der  Lebensmitte beobachteten Häufung von Krisen und Konflikten (der  sogenannten &#8220;Midlife-Crisis&#8221;)&#8221; zusammenhängt. Konflikte um die  Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Karriereplanung und  Überlastungssymptome könnten die Probleme hervorrufen.</p>
<p><strong>Krankenstand trotz Aufschwungs stabil</strong></p>
<p>Neben der Zunahme psychischer Erkrankungen sorgt die Experten noch  ein weiteres Phänomen: Inzwischen gehörten auch bei den  Unter-30-Jährigen Fettsucht und  Bluthochdruck mit einem Anteil von jeweils knapp sechs Prozent zu den 40 am  häufigsten behandelten Krankheiten. Schon bei jungen Erwachsenen  entwickelten sich teure Zivilisationskrankheiten. &#8220;Hier lassen sich  Warnzeichen für spätere chronische Erkrankungen wie Diabetes und  Arteriosklerose erkennen&#8221;, sagte Rebscher.</p>
<p>Insgesamt blieb der Krankenstand mit 3,4 Prozent im  Wirtschaftsaufschwung unverändert. Ein Krankenstand von 3,4 Prozent  heißt, dass an einem Tag im Schnitt 34 von 1000 versicherten  Arbeitnehmern krankgeschrieben waren. Unbeachtet bleiben bei dieser  Berechnung die Fehltage ohne Krankschreibung.</p>
<p>Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,745634,00.html</p>
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		<title>Die berufliche Situation der Arbeitnehmer trübt allgemeines Wohlbefinden &#8211; Work-Life-Balance ist in Deutschland eher noch ein Wunschkonzept</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 06:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei 59 Prozent der Arbeitnehmer ist das allgemeine Wohlbefinden durch die berufliche Situation beeinträchtigt. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob der Arbeitnehmer Führungsverantwortung hat oder nicht. Am höchsten ist die Belastung im Wirtschaftszweig der Informations- und Telekommunikationsbranche. Der öffentliche Dienst hingegen weist einen eher geringen Belastungs-Index auf. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei 59 Prozent der Arbeitnehmer ist das allgemeine Wohlbefinden durch  die berufliche Situation beeinträchtigt. Dabei spielt es kaum eine  Rolle, ob der Arbeitnehmer Führungsverantwortung hat oder nicht. Am  höchsten ist die Belastung im Wirtschaftszweig der Informations- und  Telekommunikationsbranche. Der öffentliche Dienst hingegen weist einen  eher geringen Belastungs-Index auf.</p>
<p><span id="more-639"></span>Dies zeigt eine aktuelle  Untersuchung der Beratungsgesellschaft ServiceValue aus Köln, für die  über 1.500 Arbeitnehmerurteile eingeholt wurden.</p>
<h4>Ranking nach dem Belastungs-Index</h4>
<p>Der  Belastungs-Index ist trotz Zunahme des Gesundheitsmanagements in  deutschen Unternehmen und dem Bekenntnis zur Mitarbeiterorientierung im  Rahmen von Work-Life-Balance-Konzepten relativ hoch. Am stärksten  &#8220;leiden&#8221; die Arbeitnehmer in den Wirtschaftszweigen IT, Medien und  Telekommunikation sowie Beratung und Großhandel (jeweils über 60 Punkte,  auf einer Index-Skala von 0 bis 100). Im Bereich des Öffentlichen  Dienstes ist die berufliche Situation zwar etwas entspannter, doch auch  hier trübt sie die Lebenszufriedenheit nicht unerheblich:</p>
<pre>Rang    Wirtschaftszweig                    Belastungs-Index
1       IT, Medien und Telekommunikation    64,5
2       Beratung                            61,5
3       Großhandel                          60,7
4       Finanzwirtschaft                    58,9
5       Industrie                           58,1
6       Verkehrswesen                       56,6
7       Energiewirtschaft                   56,3
8       Gesundheits- und Sozialwesen        56,0
9       Handwerk                            55,4
10      Einzelhandel                        54,4
11      Gastgewerbe                         53,7
12      Öffentlicher Dienst                 47,6</pre>
<p>Etwas  überraschend ist, dass der Belastungs-Index weniger von Führungsaufgaben  abhängig ist. Vielmehr ist es die Angst der Arbeitnehmer, bei der  Arbeit Fehler zu machen. Diese Sorge ist besonders in der  Energiewirtschaft und in der Finanzdienstleistung festzustellen. Am  ehesten können Arbeitnehmer aus dem Verkehrswesen und im Öffentlichen  Dienst nach der Arbeit abschalten.</p>
<p>&#8220;Leider herrscht in deutschen  Unternehmen noch keine konstruktive Fehlerkultur&#8221;, kommentiert Nienke  van der Veen, Beraterin bei der ServiceValue GmbH, &#8220;dadurch werden viele  Mitarbeiter demotiviert und psychisch belastet.&#8221;</p>
<p>Hinsichtlich  der Arbeitsauslastung fühlen sich viele Arbeitnehmer überfordert.  Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass jeder zweite Mitarbeiter sich  bei der Arbeit gestresst fühlt. Mehr denn je sollten Konzepte zum  Work-Life-Balance auf ihre Wirksamkeit überprüft beziehungsweise  flächendeckend eingesetzt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Junge Arbeitnehmer doppelt so häufig krank</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/02/24/junge-arbeitnehmer-doppelt-so-haufig-krank/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 06:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt-Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[sozialversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) stagniert der Krankenstand für das Jahr 2010 unter Deutschlands Beschäftigten bei 3,3 Prozent. Jeder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte war im letzten Jahr statistisch gesehen einmal krankgeschrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Hamburg (ots)  &#8211; Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) stagniert der  Krankenstand für das Jahr 2010 unter Deutschlands Beschäftigten bei 3,3  Prozent. Jeder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte war im letzten  Jahr statistisch gesehen einmal krankgeschrieben.</p>
<p><span id="more-626"></span>Zwischen den  verschiedenen Altersgruppen gibt es jedoch deutliche Unterschiede:  Jüngere Beschäftigte zwischen 15 und 25 Jahren sind mit knapp zwei  Krankschreibungen im Jahr etwa doppelt so häufig arbeitsunfähig wie ihre  älteren Kolleginnen und Kollegen. Allerdings nimmt die  durchschnittliche Dauer eines Arbeitsausfalls mit steigendem Alter  kontinuierlich zu. Während eine Krankschreibung unter den jüngsten  Beschäftigten zwischen 15 und 19 Jahren im Mittel knapp sechs Tage  dauert, sind es bei den über 55-Jährigen fast 19 Tage. Hauptgrund für  die längeren Falldauern in den älteren Altersgruppen ist laut TK das mit  zunehmendem Alter häufigere Auftreten schwererer Krankheiten.</p>
<p>Gudrun  Ahlers, Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der  TK: &#8220;Krankheiten wie Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und  psychische Störungen, die erfahrungsgemäß sehr langwierig sind, treten  bei älteren Erwerbstätigen häufiger auf. Allerdings stellen wir auch bei  jüngeren Beschäftigten in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg  von Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen fest.&#8221;</p>
<p>Ursachen  hierfür könnten die gestiegenen Anforderungen der Arbeitswelt sein:  &#8220;Von den Berufseinsteigern werden heute immer vielfältigere  Qualifikationen und Flexibilität erwartet. Dazu kommt häufig die  Unsicherheit durch befristete Arbeitsverhältnisse, die es immer schwerer  machen, Zukunft zu planen und Familie und Beruf miteinander zu  vereinbaren&#8221;, so die TK-Expertin.</p>
<p>Wichtig für die Unternehmen ist  deshalb angesichts des demografischen Wandels und der damit  einhergehenden sinkenden Zahl qualifizierter Fachkräfte, die Gesundheit  der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu erhalten und zu  fördern. Gefragt sind altersgerechte Personalstrategien, die die  Ressourcen aller Generationen im Unternehmen fördern. &#8220;Unternehmen, die  trotz des demografischen Wandels in der Zukunft wirtschaftlich  erfolgreich sein wollen, brauchen ein effizientes &#8216;Generation  Management&#8217;, das den unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse aller  Beschäftigten in den verschiedenen Lebensphasen gerecht wird&#8221;, so die  BGM-Expertin der TK.</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<pre>Michaela Hombrecher, TK-Pressestelle
Tel. 040-69092223, E-Mail: <a href="mailto:Michaela.Hombrecher@tk.de">Michaela.Hombrecher@tk.de</a></pre>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Idealer Arbeitstag endet um 14 Uhr</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/02/11/idealer-arbeitstag-endet-um-14-uhr/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 06:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Forscher erheben optimale Voraussetzungen für gesunden Arbeitsplatz Das Betriebsklima hat erheblichen Einfluss auf die Gesundheit (Foto: pixelio.de/Kirchhoff) Madrid/Klosterneuburg &#8211; Die beste Arbeitsumgebung ist dort, wo ein Betrieb seine Arbeitsanforderungen an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anpasst. Das berichten spanische Forscher vom Gewerkschaftsinstitut für Arbeit, Umwelt und Gesundheit http://www.istas.ccoo.es im &#8220;Scandinavian Journal of Public Health&#8221;. Sie untersuchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Forscher erheben optimale Voraussetzungen für gesunden Arbeitsplatz</div>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td align="center" bgcolor="#ededed">
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" width="168">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><img src="http://img.pte.at//lowrespics/1272985388i26359.jpg" border="0" alt="" align="middle" /></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" align="center">Das Betriebsklima hat erheblichen Einfluss auf die Gesundheit (Foto: pixelio.de/Kirchhoff)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Madrid/Klosterneuburg &#8211;   	 Die beste Arbeitsumgebung ist dort, wo ein Betrieb seine  Arbeitsanforderungen an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anpasst. Das  berichten spanische Forscher vom Gewerkschaftsinstitut für Arbeit,  Umwelt und Gesundheit <a href="http://www.istas.ccoo.es/" target="_blank">http://www.istas.ccoo.es</a> im &#8220;Scandinavian Journal of Public Health&#8221;. Sie untersuchten 7.600  Angestellte in Spanien um festzustellen, wie der Arbeitsplatz aussieht,  an dem Mitarbeiter körperlich und geistig gesund bleiben. Es kommt ganz  darauf an, wie der Betrieb die Aufgabenstellungen der Arbeit regelt, so  das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-602"></span>Das beste für die psycho-soziale Befindlichkeit eines Mitarbeiters  ist laut Forschern, wenn mehrere Faktoren zusammenspielen. Dazu gehören  Mitsprache, Teamwork und klare Kompetenzverteilung im Betrieb, die  Möglichkeit, sich durch die Tätigkeit weiter zu entwickeln und  vorhandenes Wissen einzusetzen, sowie die Auffassung, eine sinnvolle  Tätigkeit zu tun. Was die Organisation betrifft, nennen sie die fixe  Anstellung ohne ständige Angst vor der Kündigung, ein Gehalt, das sich  am Stundenausmaß und an der Art der Arbeit orientiert und auch eine  Arbeitswoche zwischen 31 und 40 Stunden, wobei das ideale Arbeitsende  schon um 14 Uhr angesetzt wurde.</p>
<p><strong>Privatleben ist Hauptfaktor</strong></p>
<p>&#8220;Das deckt sich mit dem heutigen Stand der Arbeitsmedizin und  Arbeitspsychologie&#8221;, so Stefan Bayer, Präsident der österreichischen  Akademie für Arbeitsmedizin <a href="http://www.aam.at/" target="_blank">http://www.aam.at</a>,  gegenüber pressetext. Der Großteil der psychosozialen Belastung eines  Menschen stamme allerdings meist aus dem Privatleben. Belastungen wie  Scheidungen oder Freizeitstress würden oft am Arbeitsplatz ausgelebt,  weshalb Mitarbeiter völlig unterschiedlich auf Arbeitsaufgaben  reagieren. &#8220;Der Arbeitgeber hat nur sehr begrenzten Einfluss auf  persönliche Eigenschaften, Bedürfnisse, Leistungsvermögen und nicht  arbeitsbezogene Belangen&#8221;, so Bayer.</p>
<p>Da jedoch auch die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz im  Zunehmen sind, setzen sich viele Unternehmen mit dem Problem und seinen  Lösungen auseinander. &#8220;Das geschieht auch aus wirtschaftlichem  Interesse, da durch diese Belastungen die Leistungsfähigkeit der  Mitarbeiter sinkt&#8221;, so Bayer. In der Arbeitsmedizin sind bisher eine  ganze Reihe von Kriterien bekannt, die in der Arbeit psychosoziale  Fehlbelastungen darstellen können.</p>
<p><strong>Typische Belastungen gut bekannt</strong></p>
<p>&#8220;Zur Fehlbelastung kommt es besonders dann, wenn der  Handlungsspielraum einer Person eingeschränkt ist, wenn die Arbeit kaum  Weiterbildung und Entwicklung ermöglicht, wenn das Feedback über die  eigene Leistung aus dem Arbeitsumfeld fehlt oder auf dieser Seite kaum  Rückendeckung, Zusammenarbeit oder Austausch möglich ist&#8221;, erklärt der  Arbeitsmediziner. Die Liste lässt sich fortsetzen: Auch inhaltliche oder  mengenmäßige Überforderungen, häufige Arbeitsunterbrechungen,  Umweltbelastungen oder das Fehlen von Information und Mitsprache gehören  dazu.</p>
<p>Was die psychische Belastung betrifft, lassen sich einige Faktoren  messen, wie etwa Lärm, Hitze, Kälte, Vibration, Schadstoffe, körperliche  Beanspruchung und Termindruck. Betriebsinterne Daten geben Auskunft  über Krankenstände, öffentlich geäußerte Beschwerden, Überstunden oder  Arbeitsunfälle. &#8220;Viele Probleme sind aber schwieriger erhebbar, wie etwa  Probleme mit Vorgesetzten, Mobbing, Qualifikationsdefizite oder das  Betriebsklima&#8221;, so Bayer. Sinnvoll sei es daher, zur Ermittlung  psychischer Belastungen die subjektive Meinung des Einzelnen zu  erfragen, zumal selbst messbare Einheiten wie etwa die Raumluft im Büro  oft verschieden wahrgenommen werden.</p>
<p>Originalstudie unter <a href="http://sjp.sagepub.com/cgi/reprint/38/3_suppl/125.pdf" target="_blank">http://sjp.sagepub.com/cgi/reprint/38/3_suppl/125.pdf</a> (Ende)</p>
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		<title>IT- und Dienstleistungsbranche fördert Mitarbeitergesundheit</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 09:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil dauerhaft gestresste und überarbeitete Mitarbeiter kein Gewinn für ein Unternehmen sind, investiert die IT- und Dienstleistungsbranche zunehmend in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft. Nicht selten sind es die Vorstandsetagen, die auf Programme zur Stressreduktion und zu Erholungspausen drängen.Lange Zeit galten niedrige Fehlzeiten als Indiz für gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter. Doch in vielen Großunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Weil dauerhaft gestresste und überarbeitete  Mitarbeiter kein Gewinn für ein Unternehmen sind, investiert die IT- und  Dienstleistungsbranche zunehmend in die Gesundheit und  Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft. Nicht selten sind es die  Vorstandsetagen, die auf Programme zur Stressreduktion und zu  Erholungspausen drängen.Lange Zeit galten niedrige Fehlzeiten als Indiz für  gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter.</div>
<div><span id="more-560"></span>Doch in vielen Großunternehmen  hat ein Umdenken stattgefunden. Vor allem große Konzerne setzen auf  intelligente Systeme, um Stressbelastungen abzufedern und die  Führungskultur zu verbessern. Das ist ein Ergebnis des Corporate Health  Award 2010 von Handelsblatt, TÜV Süd Life Service und EuPD Research. Bei  den teilnehmenden Unternehmen der IT- und Dienstleistungsbranche stehen  die Themen psychische Belastung und Stress ebenso im Vordergrund wie  ein breites Angebot an Vorsorgeuntersuchungen und Check-ups. So bieten  rund 72,5 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Sozialberatung  an, 77,5 Prozent haben Seminare zum Stressmanagement etabliert und 70  Prozent ermöglichen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen oder  Gesundheitsscreenings.  Im Bereich IT/Dienstleistung hatten sich dieses  Jahr über 40 große  Unternehmen beworben, die allesamt gute betriebliche  Gesundheitssysteme  etabliert haben. Auf den ersten Platz der  gesündesten Unternehmen mit  besonders vorbildlichen  Gesundheitskonzepten gelangte die Deutsche  Telekom AG; IBM Deutschland  schaffte es auf die zweite Position.</div>
<div>
<p>Der Corporate Health Award  steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und  Soziales und von der Techniker Krankenkasse und der Commerzbank  unterstützt. Die Basis für die jährliche Auszeichnung bildet ein  mehrstufiges expertengestütztes Bewertungssystem, das ein Corporate  Health Audit im Unternehmen und einen eintägigen Expertenworkshop  einschließt.</p>
<p>Weitere Informationen unter:<br />
<a href="http://www.corporate-health-award.com/" target="_blank">www.corporate-health-award.com</a></p>
</div>
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		<title>Gesundheit und Leistungsfähigkeit in einer rastlosen Arbeitswelt: Studie gibt Überblick über Multitasking und Arbeitsunterbrechungen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 07:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Häufige Arbeitsunterbrechungen und Multitasking gehören zu den Merkmalen unserer modernen &#8220;beschleunigten&#8221; Arbeitswelt. Beschäftigte sehen sich vor der Herausforderung, immer größere Mengen von Informationen zu bewältigen. Moderne Technik macht es möglich, mehrere Aufgaben parallel zu bearbeiten. Doch Befragungen unter Erwerbstätigen zeigen, dass sich viele Beschäftigte durch Unterbrechungen oder Multitasking belastet fühlen. Mit dem jetzt veröffentlichten Bericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Häufige Arbeitsunterbrechungen und Multitasking  gehören zu den Merkmalen unserer modernen &#8220;beschleunigten&#8221; Arbeitswelt.  Beschäftigte sehen sich vor der Herausforderung, immer größere Mengen  von Informationen zu bewältigen. Moderne Technik macht es möglich,  mehrere Aufgaben parallel zu bearbeiten. Doch Befragungen unter  Erwerbstätigen zeigen, dass sich viele Beschäftigte durch  Unterbrechungen oder Multitasking belastet fühlen. Mit dem jetzt  veröffentlichten Bericht &#8220;Arbeitsunterbrechungen und Multitasking&#8221; fasst  die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Stand  der Forschung zusammen und präsentiert ein Modell, das die wichtigsten  Einflussfaktoren auf das Erleben von Stress in Zusammenhang mit  Unterbrechungen und Multitasking darstellt.</p>
</div>
<div>
<div>
<p>Viele Chefs freuen sich über Mitarbeiter, die die  Fähigkeit haben, mehrere Aufgaben parallel zu bearbeiten oder die trotz  häufiger Unterbrechungen effizient arbeiten. Doch häufige  Unterbrechungen können den Menschen überfordern ebenso wie Multitasking.  Sie können einen Lerneffekt haben, aber auch Stress auslösen. Bei  beiden laufen ähnliche Prozesse bei der Verarbeitung ab. Über die  Lebensspanne hinweg nehmen die Verarbeitungsgeschwindigkeit, die  Arbeitsgedächtnisleistung und die Fähigkeit zum schnellen  Aufgabenwechsel ab. Diese Defizite lassen sich jedoch durch Erfahrung  und einfache Hilfsmittel ausgleichen.</p>
<p>Der vorliegende Bericht beschreibt die Konzepte  Arbeitsunterbrechungen und Multitasking im Einzelnen. Dazu bezieht er  die aktuelle Forschung verschiedenster Disziplinen der Wissenschaft ein.  Anschließend werden beide Konzepte gegenübergestellt und in Bezug auf  das Alter diskutiert. Danach stellen die Autoren mögliche Methoden vor,  mit denen sich Multitasking, Unterbrechungen und Konstrukte erheben  lassen, die mit diesen Phänomenen in Beziehung stehen. Das abschließende  Kapitel beleuchtet die beiden Konzepte in Bezug auf Stress. Dazu führt  der Bericht in verschiedene Theorien der Stressforschung ein, um im  Anschluss die Belastungsfolgen von Multitasking und Unterbrechungen zu  beschreiben. Letztendlich entstand ein Modell, das einen Überblick über  mögliche Wirkfaktoren auf Leistungsminderungen und das Erleben von  Stress in Zusammenhang mit Unterbrechungen und Multitasking ermöglicht.</p>
<p><a href="http://www.baua.de/cln_135/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2220.html">&#8220;Arbeitsunterbrechungen  und Multitasking. Ein umfassender Überblick zu Theorien und Empirie  unter besonderer Berücksichtigung von Altersdifferenzen&#8221;</a>; A.  Baethge, T. Rigotti; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin  2010; ISBN: 978-3-88261-122-9; 95 Seiten, Projektnummer F 2220,  PDF–Datei.</p>
<p>Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin</p>
</div>
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		<title>Keine Zeit für Pause &#8211; Ohne die erholsamen Unterbrechungen sinkt die Leistungsfähigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 08:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Baierbrunn (ots) &#8211; Viele Arbeitnehmer verzichten immer öfter auf ihre Mittagspause, um ihr Pensum erfüllen zu können. Das berichtet die &#8220;Apotheken Umschau&#8221; unter Berufung auf die Studie &#8220;Betriebliches Gesundheitsmanagement 2010&#8243; des TÜV Süd. Neben fehlender Anerkennung und schlechtem Betriebsklima ist Arbeitsüberlastung ein häufiger Auslöser von Stress. Pausen sind überaus wichtig für die Kommunikation mit Kollegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Baierbrunn  (ots) &#8211; Viele Arbeitnehmer verzichten immer öfter auf ihre  Mittagspause, um ihr Pensum erfüllen zu können. Das berichtet die  &#8220;Apotheken Umschau&#8221; unter Berufung auf die Studie &#8220;Betriebliches  Gesundheitsmanagement 2010&#8243; des TÜV Süd.</div>
<div><span id="more-426"></span></div>
<div>Neben fehlender Anerkennung und  schlechtem Betriebsklima ist Arbeitsüberlastung ein häufiger Auslöser  von Stress. Pausen sind überaus wichtig für die Kommunikation mit  Kollegen und den Erhalt der Leistungsfähigkeit. Zudem ist der Anspruch  darauf gesetzlich geregelt. Nur in Ausnahmefällen sollten Angestellte  auf diese erholsamen Unterbrechungen verzichten.</div>
<div>Das  Gesundheitsmagazin &#8220;Apotheken Umschau&#8221; 9/2010 A liegt in den meisten  Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden  abgegeben.</div>
<div>
<p>Pressekontakt:</p>
<pre>Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: <a href="mailto:pirhalla@wortundbildverlag.de">pirhalla@wortundbildverlag.de</a>
<a href="http://www.wortundbildverlag.de/">www.wortundbildverlag.de</a>
<a href="http://www.apotheken-umschau.de/">www.apotheken-umschau.de</a></pre>
</div>
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		<title>Burnout: Vorbeugen statt nachsorgen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TÜV Rheinland: Überforderung am Arbeitsplatz nimmt zu Zeitmanagement beugt völliger Erschöpfung vor Freizeit wirklich zur Erholung nutzen Köln (ots) &#8211; Erschöpft, krank, abgekapselt &#8211; Burnout ist längst nicht mehr nur eine Managerkrankheit. Von der Führungskraft bis zur Hausfrau häufen sich die Fälle in Deutschland. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse fühlt sich jeder dritte Berufstätige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>TÜV  Rheinland: Überforderung am Arbeitsplatz nimmt zu<br />
Zeitmanagement  beugt völliger Erschöpfung vor<br />
Freizeit wirklich zur Erholung nutzen</h2>
<p><!-- PIC -->Köln (ots) &#8211;  Erschöpft, krank, abgekapselt &#8211; Burnout ist längst nicht mehr nur eine  Managerkrankheit. Von der Führungskraft bis zur Hausfrau häufen sich die  Fälle in Deutschland. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse  fühlt sich jeder dritte Berufstätige erschöpft oder ausgebrannt.  &#8220;Burnout ist ein Zustand emotionaler und körperlicher Erschöpfung, der  die Betroffenen von ihren Mitmenschen isoliert&#8221;, erklärt Dr. Ulrike  Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Betroffene kennen keine  Grenze mehr zwischen einem gesunden Engagement und dem &#8220;Zuviel&#8221;.  Zunehmend sind dies auch Frauen, die Familie und Beruf unter einen Hut  bringen wollen.</p>
<p><span id="more-309"></span>&#8220;Wer ausbrennt, hat vorher für etwas gebrannt&#8221;,  erklärt Dr. Ulrike Roth. Meist tappen Engagierte, Pflichtbewusste und  hoch Motivierte in die Burnout-Falle. Gründe sind oft unrealistische  Erwartungen und Leistungsanforderungen. Auch wenn es heutzutage gang und  gäbe ist, permanent im Stress zu sein &#8211; gesund ist es nicht.  &#8220;Spätestens wenn Beschwerden wie Depression, Rücken- und Kopfschmerzen,  Magen-Darm-Erkrankungen, Schlaflosigkeit oder der Griff zu Suchtmitteln  auftreten, ist die Grenze überschritten&#8221;, warnt die Arbeitsmedizinerin  und empfiehlt die professionelle Unterstützung durch einen Psychologen.  Noch besser: es gar nicht so weit kommen zu lassen. In Kursen zum Thema  Zeitmanagement und Selbstorganisation, wie sie TÜV Rheinland anbietet,  lernen die Teilnehmer, verantwortungsvoll mit den eigenen Kräften  umzugehen und sich realistische Ziele zu setzen &#8211; in Beruf und in der  Familie. Zu den Lernzielen gehört, die Arbeit zu ordnen und zu planen,  um den Überblick zu behalten. Wichtig ist auch, delegieren zu können,  denn keiner kann alles alleine schaffen. &#8220;Gefragt sind allerdings auch  die Arbeitgeber&#8221;, ist Dr. Ulrike Roth überzeugt. Unternehmen müssen die  Rahmenbedingungen schaffen, damit sich das Arbeitspensum des Einzelnen  in einem machbaren Rahmen bewegt. Eine systematische Ressourcenplanung  verhindert, dass Einzelne ihre Arbeitskraft vielleicht sogar zunächst  unbemerkt über Gebühr verschleißen.</p>
<p>&#8220;Erfolg und eine gesunde  Work-Life-Balance schließen sich nicht aus&#8221;, ermutigt Dr. Roth. Wer  langfristig gesund und arbeitsfähig bleiben will, muss regelmäßig Kraft  schöpfen können. Deshalb sollte die Freizeit wirklich nur zur Erholung  genutzt werden. Ständige Erreichbarkeit für den Arbeitgeber ist nicht  nur nervig für Familie und Freunde, sondern erschwert auch das  entspannte Abschalten.</p>
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		<title>Risiko raus! Beim Multitasking sind alle gleich &#8211; schlecht: Neue Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 11:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin (ots) &#8211; Multitasking bestimmt unseren Arbeitsalltag. Aber können Frauen tatsächlich besser als Männer mit mehreren Aufgaben gleichzeitig jonglieren? Sind Jüngere belastbarer als Ältere? Eine Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) widerlegt diese gängigen Vorurteile. Wer versucht, verschiedene Dinge gleichzeitig zu erledigen, zahlt einen Preis &#8211; egal ob Mann, Frau, jung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- PIC -->Berlin (ots) &#8211;  Multitasking bestimmt unseren Arbeitsalltag. Aber können Frauen  tatsächlich besser als Männer mit mehreren Aufgaben gleichzeitig  jonglieren? Sind Jüngere belastbarer als Ältere? Eine Studie des  Instituts für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) widerlegt diese  gängigen Vorurteile. Wer versucht, verschiedene Dinge gleichzeitig zu  erledigen, zahlt einen Preis &#8211; egal ob Mann, Frau, jung oder alt.  Nachlassende Leistungen, erhöhte Anspannung und dadurch ein potenziell  erhöhtes Unfallrisiko sind die Folgen des Multitasking. Darauf weisen  Unfallkassen und Berufsgenossenschaften im Rahmen ihrer  Präventionskampagne &#8220;Risiko raus!&#8221; hin.</p>
<p><span id="more-303"></span>Die Leistung wird  schlechter, der Puls beschleunigt sich</p>
<p>An der Studie nahmen 32  männliche und 32 weibliche Versuchspersonen im Alter zwischen 21 und 60  Jahren teil. Sie bekamen zwei realitätsnahe Aufgaben gestellt: Zum einen  sollten sie bei einer Fahrsimulation bei entsprechenden Signalen die  Spur wechseln. Zum anderen wurde eine Bürotätigkeit nachgestellt. Die  Probanden sollten per Knopfdruck entscheiden, ob Worte, die sie auf dem  Bildschirm sahen, Rechtschreibfehler enthielten oder nicht. Beide  Aufgaben wurden zunächst ohne, dann mit einer Zusatzaufgabe erledigt.  Bei der Fahraufgabe sollten die Probanden etwa eine Telefonnummer ins  Handy tippen oder eine Wegbeschreibung vorlesen. Bei der Wortaufgabe  wurde ihnen ein Text über Kopfhörer vorgespielt, zu dem sie im Anschluss  Fragen beantworten mussten.</p>
<p>Untersucht wurden Leistung,  subjektives Erleben und körperliche Reaktionen. Dabei zeigte sich, dass  die Fahrleistung unter Multitasking-Bedingungen schlechter wurde, die  Versuchspersonen waren angespannter, das Herz schlug schneller. Bei der  Büroaufgabe zeigte sich ebenfalls eine Leistungsverschlechterung sobald  eine weitere Aufgabe parallel bewältigt werden musste. Auch hier fühlten  sich die Probanden angespannter. Dazu die Versuchsleiterin Dr. Hiltraut  Paridon: &#8220;Wer mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen muss, erhöht  damit seinen Stress und macht Fehler. Das ist weder für den Einzelnen  gut, denn er schadet damit seiner Gesundheit. Noch ist es gut für das  Unternehmen, denn bei Stress geschehen mehr Unfälle und die sind teuer.&#8221;</p>
<p>Da sich Doppelbelastungen im Arbeitsalltag aber kaum  vollständig vermeiden lassen, rät Paridon: &#8220;Überprüfen Sie, in welchen  Situationen Multitasking besonders kritisch ist und versuchen Sie an  diesen Stellen etwas zu verändern. Das gilt vor allem für  sicherheitsrelevante Tätigkeiten. Um seine eigene Gesundheit und die  anderer zu schützen, sollte Multitasking vermieden werden.&#8221;</p>
<p>Hintergrund  &#8220;Risiko raus!&#8221;</p>
<p>In der Präventionskampagne &#8220;Risiko raus!&#8221;  arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband  Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Landwirtschaftliche  Sozialversicherung, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die  Bundesländer sowie weitere Partner zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das  Ziel, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern.  Weitere Informationen unter <a href="http://www.risiko-raus.de./">www.risiko-raus.de.</a></p>
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