All about ‘Arbeitsrecht’

Arbeitnehmer tragen Wegerisiko auch bei Schneechaos

Beschäftigte, die aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse, wie sie derzeit durch starken Schneefall oder vereiste Straßen vorkommen, nicht oder zu spät am Arbeitsplatz erscheinen, haben für diese Zeiten keinen gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlung.


Verlängerter Mutterschutz kostet deutsche Betriebe mehr als 600 Millionen Euro

Freiburg (ots) – Die aktuelle Entscheidung des Europäischen Parlaments (EP), den Mutterschutz bei vollem Lohnausgleich auf 20 Wochen auszudehnen, hat weit reichende Folgen: Nach Berechnungen des Centrums für Europäische Politik (CEP) in Freiburg kostet die Verlängerung des Mutterschutzes von 14 auf 20 Wochen die deutschen Arbeitgeber mehr als 640 Millionen Euro. Hinzu kommen – so [...]


Vorsicht bei Entsendung eines Mitarbeiters

Schließt ein Mitarbeiter für die Dauer einer Entsendung mit dem aufnehmenden Unternehmen einen eigenständigen Arbeitsvertrag ab, begründet er dort eine regelmäßige Arbeitsstätte. Reisekosten bei Entsendung Der Arbeitsvertrag macht den Unterschied Bei einer vorübergehenden Auswärtstätigkeit (befristete Abordnung) an einer anderen betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers oder eines verbundenen Unternehmens wird diese andere betriebliche Einrichtung nicht – auch [...]


Schadenersatz wegen Altersdiskriminierung

Das Oberlandesgericht Köln hat dem ehemaligen Geschäftsführer der städtischen Kliniken Köln Schadenersatz zugesprochen, weil sein Fünfjahresvertrag aus Altersgründen nicht verlängert worden war.Der 1947 geborene Klinikchef war als medizinischer Geschäftsführer von 2004 bis 2009 angestellt. Der Aufsichtsrat der Kliniken lehnte eine Verlängerung der Anstellung über fünf Jahre hinaus ab und die Stelle wurde mit einem 41-jährigen [...]


Anonyme Bewerbung: Start des zwölfmonatigen Pilotprojekts

Im Herbst 2010 startet das Pilotprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zum anonymisierten Bewerbungsverfahren. Gestern trafen sich die Vertreter der beteiligten Institutionen und Firmen in Berlin, um verbleibende Handlungsfelder abzustecken.Bewerber mit ausländisch klingenden Namen haben Statistiken zufolge nicht die gleichen Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch wie die Meiers, Müllers, Kuntzes. Vorschnell aussortiert wird häufig [...]


Unternehmer-Umfrage über die Arbeit deutscher Arbeitsgerichte: Arbeitsgerichte zu Arbeitnehmerfreundlich

2009 stieg die Zahl der Arbeitsgerichtsprozesse um ein Fünftel Die Finanzkrise hat nicht nur die Konjunktur massiv negativ beeinflusst, sondern auch die Zahl der Arbeitsgerichtsprozesse 2009 um ein Fünftel auf rund 680.000 ansteigen lassen.


Profi-Schreiber statt Personalabteilung

Arbeitszeugnisse im Akkord Von Yasmin El-Sharif Jennifer Herbert schreibt Hunderte Arbeitszeugnisse, mal für einen Telefonkonzern, mal für eine Investment-Gesellschaft. Die Menschen, über die sie urteilt, hat sie nie gesehen – doch das stört ihre Auftraggeber nicht: Sie wollen Geld sparen, vor allem bei Massenentlassungen.


Kein Lohn für Fehltage wegen Aschewolke

20.04.2010 | Arbeitsrecht Viele Urlauber können durch die vom isländischen Vulkan ausgelöste Aschewolke über Europa nicht pünktlich an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Für die Tage, an denen die Arbeitnehmer wegen des Flugverbots fehlen, müssen Arbeitgeber aber keinen Lohn zahlen.


Diskriminierungsverbot und Alter bei Sozialauswahl

Lebensalter als Kriterium bei Sozialauswahl mit Linearem Punktesystem ist kein Verstoß gegen Diskriminierungsverbot (Urteil BAG v. 05.11.2009, 2 AZR 676/08). Sachverhalt Arbeitsrecht Dresden: Im Unternehmen B geht Beschäftigung zurück, Arbeitgeber und Betriebsrat beschließen Personalabbau. Es wird ein Interessenausgleich mit Namensliste erstellt. Bei der Sozialauswahl wird das Kriterium Lebensalter mit erfasst. Für jedes Jahr gibt es [...]


AGG-Urteil: Ossi keine ethnische Diskriminierung

Mehr als 20 Jahre nach der Wende steht fest: “Ossis” sind kein eigener Volksstamm. Mit dieser Begründung hat das Arbeitsgericht Stuttgart die AGG-Klage einer Frau abgewiesen, die als Ostdeutsche keine Stelle bei einer schwäbischen Firma bekam.