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	<title>Personal &#38; Training &#187; Arbeitsmarkt-Allgemein</title>
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	<description>Der Blog für Personaler</description>
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		<title>Bericht aus Bonn: IBM goes MyHammer</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 12:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[IBM will die Belegschaft auf eine Kernmannschaft reduzieren. Spezialisten sollen via Auktionen im Internet für Aufträge angeheuert werden. Dr. Hilmar Schneider vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit nimmt das geplante Modell unter die Lupe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IBM will die Belegschaft auf eine Kernmannschaft reduzieren. Spezialisten sollen via Auktionen im Internet für Aufträge angeheuert werden. Dr. Hilmar Schneider vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit nimmt das geplante Modell unter die Lupe.</p>
<p><span id="more-825"></span></p>
<p>Unternehmen müssen Neues wagen und dabei Risiken eingehen. Manchmal stoßen sie dabei auf eine Goldader. Manchmal holen sie sich aber auch eine blutige Nase. In welche Kategorie die neue personalstrategische Blaupause gehört, womit IBM dieser Tage für Schlagzeilen sorgte, wird sich erst noch erweisen. Manches spricht jedoch dafür, dass der IT-Riese die Zeichen der Zeit – wie schon häufiger in der Vergangenheit – nicht richtig verstanden hat.</p>
<p>Die zunehmende Verlagerung unternehmerischer Verantwortung auf Arbeitnehmer ist ein Megatrend, der schleichend Einzug in die betriebliche Wirklichkeit gehalten und damit das Ende des Taylorismus eingeläutet hat. An die Stelle einer möglichst kleinteiligen Zerlegung von Produktionsprozessen mit starren und hierarchisch vorgegebenen Arbeitsabläufen treten mehr und mehr partiell eigenverantwortlich agierende Teams. Die Steuerung erfolgt zunehmend über Zielvereinbarungen statt Handlungsanweisungen. Auch die wachsende Bedeutung erfolgsabhängiger Entlohnungsbestandteile ist eine logische Folge dieser Entwicklung. Eine wesentliche Ursache für diesen Trend liegt in den inzwischen vorhandenen technischen Möglichkeiten einer kundenspezifischen Produktion, die unsere Gesellschaft im Sinne einer Lifestyle-Kultur verändert hat. Identitätsbildung durch individualspezifischen Konsum, über einen langen Zeitraum Privileg einer kleinen Oberschicht, ist zu einem Massenphänomen geworden. Ob individuelle Handyklingeltöne, individuell designte Laufschuhe oder personalisierte Medikamentencocktails: für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Das Zeitalter der standardisierten Massenproduktion ist vorbei.</p>
<p>Keiner hat bislang so konsequent zu Ende gedacht, was das für die Organisation von Produktionsprozessen bedeuten könnte, wie IBM. Das Unternehmen als physischer Produktionsort ist in diesem Konzept auf das allernotwendigste reduziert. Die Zahl der Mitarbeiter ist keine zählbare Größe mehr, weil es Mitarbeiter im klassischen Sinne kaum noch geben soll. Deren Aufgaben sollen Einzelunternehmer übernehmen, die über die ganze Welt verteilt sein können und nur noch über ein Auktionssystem an den Konzern gebunden sind. Die Dauer der Bindung beschränkt sich auf den Zeitraum, der jeweils zur Lösung einer Aufgabe erforderlich ist. Diese Subunternehmer sollen einem Bewertungssystem vergleichbar dem von Verkaufs- und Handwerkerportalen im Internet unterliegen. Vom darin erzielten Ranking hängen die Erfolgsaussichten für Anschlussverträge ab.</p>
<p>Zweifellos lässt sich eine solche Arbeitsorganisation bei der Herstellung von Software  leichter umsetzen als in der materiellen Produktion. Trotzdem scheint man bei IBM einem Missverständnis über die tieferen Hintergründe für die Ursachen der Verlagerung unternehmerischer Risiken auf Arbeitnehmer zu unterliegen. Anders als man es bei IBM zu sehen scheint, geht es dabei nicht in erster Linie um Kostensenkung. Es geht vielmehr um die Lösung eines Steuerungsproblems. In einer Welt der ungeheuer gestiegenen Vielzahl an Produktions- und Konsummöglichkeiten sind zentralistisch gesteuerte Unternehmen nicht mehr flexibel genug in der Lage, auf Marktveränderungen zu reagieren. Verantwortungsdelegation ist ein Wettbewerbsfaktor geworden.</p>
<p>Bei IBM will man dagegen offenbar den Taylorismus in neuem Gewand wiederbeleben. Aber die Vorstellung, man könne Abläufe, für die geistige Kreativität erforderlich ist, so zerlegen wie einen Montageprozess am Fließband greift ebenso zu kurz wie die eng damit verbundene Vorstellung, der Erfolg sei auf den Einzelnen reduzierbar. Dass Teams mehr sind als eine Ansammlung von Einzelnen, scheint hier noch nicht angekommen zu sein. Kreative Synergieeffekte benötigen physische Gruppendynamik. Virtuelle Vernetzung erhöht zweifellos die Verfügbarkeit von Ressourcen. Innovationsschübe für IBM sind davon aber nicht unbedingt zu erwarten. Eher im Gegenteil: Warum sollte jemand eine kreative Idee billig als Subunternehmer an IBM verkaufen, wenn sie sich als Patent unter eigenem Namen viel besser vermarkten lässt?</p>
<p>Fazit: Wenn sich Unternehmen ein Beispiel an IBM nehmen möchten, sollten sie sich über eines im Klaren sein: Wer in der Verlagerung unternehmerischer Verantwortung auf Arbeitnehmer ausschließlich ein Instrument für Kostensenkungen sieht, könnte leicht Schiffbruch erleiden. Die Kunst besteht darin, unternehmerische Verantwortung auf Mitarbeiter zu delegieren, ohne damit gleichzeitig die Corporate Identity zu zerstören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Experte vom IZA:</strong></p>
<p><strong>Dr. Hilmar Schneider</strong>, Direktor Arbeitsmarktpolitik am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (<a href="http://www.iza.org/de">IZA</a>), Bonn.</p>
<p>Einmal im Monat erläutert <a href="http://www.iza.org/de/webcontent/personnel/photos/index_html?key=499">Dr. Hilmar Schneider</a> die Zukunft der Arbeit aus Sicht des IZA und gibt Gestaltungsempfehlungen für die betriebliche Personalarbeit</p>
<p>Quelle: <a title="Haufe Personal" href="http://www.haufe.de/personal/newsDetails?Subarea=News&amp;newsID=1329812033.11&amp;chorid=00511427&amp;newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2FPersonal%2F50%2F00511427%2F2012-02-21%2FTop-News%3A%20Bericht%20aus%20Bonn%3A%20IBM%20goes%20MyHammer">Haufe Personal</a></p>
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		<title>Alterserwerbsbeteiligung in Europa: Viele Ältere arbeiten länger</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2012/03/04/alterserwerbsbeteiligung-in-europa-viele-altere-arbeiten-langer/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 19:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen sind in Europa im Alter länger berufstätig. Lag die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen 2002 noch bei 42 Prozent, sind es inzwischen im Durchschnitt von 28 europäischen Ländern rund 50 Prozent. Dieses Ziel hatten 2002 lediglich sieben Staaten erreicht oder überschritten, 2008 waren es immerhin doppelt so viele. Doch etliche – überwiegend südosteuropäische Länder – sind noch weit von dieser Richtmarke entfernt. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen sind in Europa im Alter länger berufstätig. Lag die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen 2002 noch bei 42 Prozent, sind es inzwischen im Durchschnitt von 28 europäischen Ländern rund 50 Prozent. Dieses Ziel hatten 2002 lediglich sieben Staaten erreicht oder überschritten, 2008 waren es immerhin doppelt so viele. Doch etliche – überwiegend südosteuropäische Länder – sind noch weit von dieser Richtmarke entfernt. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.</p>
<p><span id="more-817"></span>Erstellt wurde der Altersübergangsreport im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung.</p>
<p>PD Dr. Martin Brussig und Dr. Sarah Mümken untersuchen darin auf Grundlage der europäischen Arbeitskräfteerhebung (European Labour Force Survey &#8211; EU-LFS) die Alterserwerbsbeteiligung in 28 europäischen Ländern. Wie sie feststellten, arbeiten ältere Männer zwar generell häufiger als ältere Frauen, die weibliche Alterserwerbstätigkeit ist aber prozentual stärker gewachsen. Die Beschäftigung hängt zudem stark vom Qualifikationsniveau ab: Personen mit höherer Bildung sind bedeutend häufiger und länger berufstätig als Ältere mit niedrigen Abschlüssen. Allerdings hat unter älteren Geringqualifizierten die Erwerbsbeteiligung besonders zugenommen.</p>
<p>Fast überall in Europa unterstützten demographische Effekte diesen Anstieg. In Deutschland ist dieser Aspekt vergleichsweise stark, doch zwei Drittel der Zunahme gehen hier auf einen realen Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung zurück, rechneten die Forscher.</p>
<p>Mit zunehmendem Alter reduzieren immer mehr Männer wie auch Frauen ihre Arbeitszeiten, insbesondere ab dem 65. Lebensjahr. Die Arbeitsmarktexperten werten das als Hinweis darauf, dass in höherem Alter eine Weiterbeschäftigung eher mit weniger Wochenstunden möglich ist. „Die hohe Teilzeitquote der Älteren auch im europäischen Vergleich belegt, dass es einen erheblichen Bedarf an Arbeitszeitflexibilisierung im Altersübergang gibt.“</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.iaq.uni-due.de/auem-report/" target="_blank">http://www.iaq.uni-due.de/auem-report/ </a></p>
<p>Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:</p>
<p><a href="http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=232" target="_blank">PD Dr. Martin Brussig</a><br />
<a href="http://www.iaq.uni-due.de/personal/maseite.php?mid=336" target="_blank">Dr. Sarah Mümken<br />
</a><br />
Quelle: IAQ, 15. Februar 2012</p>
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		<title>War for Talent in Europa: International migrierende Spitzenkräfte entscheiden sich für Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 07:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[eutschland sichert sich im Wettbewerb um die Spitzenkräfte Europas Platz zwei. Das ergab eine gemeinsame Untersuchung* für den Premium-Karrieredienst Experteer ( http://www.experteer.de ) von OMIS Research: Durchschnittlich 12% aller europäischen Fach- und Führungskräfte verließen 2010/2011 ihren lokalen Arbeitsmarkt, um in einem anderen Land Karriere zu machen. Fast ein Fünftel aller international abwandernden Spitzenkräfte entschied sich für Deutschland. Aber nicht nur in der Zuwanderung ist die Bundesrepublik, trotz Wirtschaftskrise, oben auf: Im europäischen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit 29% Netto-Talent-Import an Executives und 8% Abwanderungsrate ist Deutschland europäische Spitze</h4>
<div>
<p>Deutschland sichert sich im Wettbewerb um die Spitzenkräfte Europas Platz zwei. Das ergab eine gemeinsame Untersuchung* für den Premium-Karrieredienst Experteer ( <a href="http://www.experteer.de/">http://www.experteer.de</a> ) von OMIS Research: Durchschnittlich 12% aller europäischen Fach- und Führungskräfte verließen 2010/2011 ihren lokalen Arbeitsmarkt, um in einem anderen Land Karriere zu machen. Fast ein Fünftel aller international abwandernden Spitzenkräfte entschied sich für Deutschland. Aber nicht nur in der Zuwanderung ist die Bundesrepublik, trotz Wirtschaftskrise, oben auf: Im europäischen Vergleich hat es mit nur 8% die niedrigste Abwanderungsrate von Executives. Generell sind die Qualifikationen der international migrierenden Spitzenkräfte überdurchschnittlich: 68% besitzen mindestens 5 Jahre professionelle Berufserfahrung, mehr als 70% von ihnen verfügen über einen Doktortitel und 30% sind Senior Manager oder in höheren Karriere Leveln tätig.</p>
<p><span id="more-800"></span>Der deutsche Arbeitsmarkt punktet durch Attraktivität</p>
<p>Nach der Schweiz kann sich Deutschland mit 29% über den größten Netto-Talent-Import in ganz Europa freuen. Im Vergleich zum Jahr 2009 ein satter Zuwachs, denn damals lag Deutschlands Netto-Talent-Import nur bei etwa 10%. Im Gesamtvergleich entschieden sich 2010/2011 knapp 18% aller international abwandernden Fach- und Führungskräfte für Deutschland. Der Großteil von ihnen kommt aus der Schweiz, den USA und Großbritannien.</p>
<p>Eine solche Entwicklung trotz Wirtschaftskrise spricht deutlich für die Attraktivität des deutschen Arbeitsmarktes und die Krisenfestigkeit der führenden deutschen Industriesektoren. Automobil-, Maschinenbau-, IT-, und Life Science-Branche sind tief verwurzelte Garanten für die Zuwanderung der bestqualifizierten internationalen Talente. Die Automobilbranche zieht mit Abstand die meisten internationalen Spitzenkräfte an: 1/3 aller abwandernden Talente, die in der Automobilbranche tätig sind, entschied sich für Deutschland. Generell zieht der Industriestandort Deutschland die &#8216;Bestbezahlten&#8217; an: So ist die Republik mit 19,8% der zugewanderten Spitzenkräfte, die über 150.000 Euro pro Jahr verdienen einmal mehr europäische Spitze.</p>
<p>Das deutlich höhere Durchschnittsgehalt gegenüber anderen europäischen Ländern macht den deutschen Arbeitsmarkt für Spitzenkräfte augenscheinlich sehr attraktiv: 85,7% aller zugewanderten Manager in Deutschland verdienen über 80.000 Euro pro Jahr.</p>
<p>Deutschland wird sich weiter behaupten</p>
<p>Hinsichtlich der Zu- und Abwanderungsraten von internationalen Fach- und Führungskräften sind deutliche, länderspezifische Unterschiede innerhalb Europas zu erkennen. Allgemein ist zu beobachten, dass der Austausch von Executives und Professionals fast ausschließlich zwischen benachbarten Ländern stattfindet.</p>
<p>&#8220;Die Attraktivität des Industriestandortes Deutschland garantiert, dass sich der deutsche Arbeitsmarkt auch in Wirtschaftskrisen behaupten kann. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Stabilität und der hervorragenden Bedingungen für Arbeitnehmer, lockt Deutschland stetig hochattraktive Kandidaten an. Demnach ist der deutsche Arbeitsmarkt auch in Zukunft gut gerüstet für den War for Talent.&#8221;, prognostiziert Experteer Gründer, Dr. Christian Göttsch.</p>
<p>* Talent Mapping Studie: OMIS analysierte die Entwicklung der Profile von 752.419 bei Experteer registrierten Kandidaten im Zeitraum von einem Jahr (März 2010 &#8211; März 2011).</p>
<p>Über Experteer</p>
<p>Experteer ist der professionelle Karrieredienst für Spitzenpositionen ab 60.000 Euro Gehaltsbenchmark in Deutschland und Europa. Bei Experteer planen Fach- und Führungskräfte aktiv ihren nächsten Karriereschritt. Neben 80.000 ausgewählten Stellenangeboten bietet Experteer Zugang zu einem exklusiven Netzwerk von über 10.000 geprüften Personalberatern. Unternehmen und Personalberatungen nutzen die spezialisierten Recruiting-Lösungen für die erfolgreiche Besetzung von Spitzenpositionen.</p>
<p>Die Experteer GmbH mit Sitz in München wurde 2005 von der Holtzbrinck Ventures GmbH, einer Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, gegründet. Renommierte Kooperationspartner wie Handelsblatt, ZEIT online, Stern, FTD oder n-tv haben den Karrieredienst in ihren Online-Auftritt integriert. Weitere Informationen unter <a href="http://www.experteer.de/">www.experteer.de</a> oder den jeweiligen Länderdomains .at/.ch/ .com/.fr/.co.uk/.be/.it/.es/.nl und us.experteer.com.</p>
<p>Über OMIS</p>
<p>OMIS Research ist ein von Brian McDougall gegründetes und geführtes, unabhängiges Wirtschafts-Beratungsunternehmen. Das Kerngeschäft besteht aus einem fortlaufenden Forschungsprogramm, das demografische, wirtschaftliche, unternehmerische sowie Sektor-spezifische Gegebenheiten und Informationen analysiert, validiert und standardisiert. OMIS Research umfasst über 40 Länder in Europa und weite Regionen Asiens und Afrikas.</p>
<p>Zusätzliche Informationen, Bildmaterial und diese Pressemeldung zum Downloaden unter <a href="http://www.experteer.de/about/press">www.experteer.de/about/press</a> .</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<pre>Katharina Buttenberg
Experteer GmbH
Telefon: +49 (0)89 - 55 27 93 224
<a href="mailto:presse@experteer.de">presse@experteer.de</a></pre>
</div>
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		<item>
		<title>Ein Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland will das Unternehmen wechseln</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/11/03/ein-drittel-der-arbeitnehmer-in-deutschland-will-das-unternehmen-wechseln/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt-Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Mercer-Studie “What’s Working™” wurden im ersten Halbjahr 2011 rund 30.000 Mit-arbeiter aus 17 verschiedenen Ländern, darunter über 2.000 Angestellte aus Deutschland, zu Aspekten des Mitarbeiterengagements befragt. Die Studie, die in diesem Umfang zuletzt 2004 durchgeführt wurde, umfasst über 100 Fragen zu arbeitsbezogenen Themen, wie zum Beispiel Gehalt, betriebliche Nebenleistungen und Karrieremöglichkeiten. Die Antworten spiegeln den Durchschnitt der Arbeitnehmer in Deutschland bezogen auf Alter, Geschlecht, Position und Branche wider.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: Mercer Deutschland GmbH<br />
<em>Mercer-Studie “What’s Working&#8221;</em></p>
<p>Ein Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland denkt ernsthaft darüber nach, das Unternehmen zu wechseln. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer neuen Mercer-Studie, im Rahmen derer im ersten Halbjahr 2011 rund 30.000 Mitarbeiter aus 17 verschiedenen Ländern, darunter über 2.000 Angestellte aus Deutschland, zu verschiedenen Aspekten des Mitarbeiterengagements befragt wurden. Die Umfrage wurde 2004 schon einmal durchgeführt.<br />
<span id="more-772"></span>Die Studie zeigt, dass der Anteil der Wechselwilligen unter den bis 24-Jährigen sogar fast bei 50 und bei den 25- bis 34-Jährigen um 40 Prozent liegt. Auch bei den 55- bis 64-Jährigen ist die Wechselbereitschaft mit 21 Prozent noch relativ hoch. Insgesamt sind Männer wechselwilliger als Frauen (36 Prozent bzw. 29 Prozent). Auch zwischen Managern und Arbeitnehmern in nichtleitenden Funktionen zeigt sich ein klarer Unterschied: Bei den Managern liegt der Anteil der Wechselbereiten bei 47 Prozent, bei den anderen Arbeitnehmern dagegen nur bei 27 Prozent.</p>
<p>„Angesichts eines sich verstärkenden Wettbewerbs um Talente müssen diese Ergebnisse die Unternehmen aufhorchen lassen. Die Fluktuationsgefahr von wertvollen Talenten führt in einer immer komplexeren Unternehmensrealität zu ganz neuen Problemen hinsichtlich der Produktivität, der Profitabilität sowie des Engagements verbleibender Leistungsträger“, sagt Fridtjof Helemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Mercer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Junge Arbeitnehmer sind am zufriedensten, aber auch am ehesten wechselbereit</h2>
<p>Trotz der Wechselabsichten sind 71 Prozent der Arbeitnehmer mit ihrem Unternehmen insgesamt und 75 Prozent alles in allem mit ihrer Arbeit zufrieden. 58 Prozent sind stolz darauf, in ihrem Unternehmen zu arbeiten und 65 Prozent würden ihre Firma anderen als guten Arbeitgeber weiterempfehlen. Auffällig ist, dass gerade die Gruppe der bis 24-Jährigen, bei denen die Wechselbereitschaft am stärksten ausgeprägt ist, die größte Zufriedenheit zeigt. Helemann dazu: „Die nachwachsenden Generationen bringen einfach einen grundsätzlichen Entwicklungs- und Erlebnishunger mit. Die Vorstellung, ihr ganzes Be-rufsleben in ein und demselben Unternehmen zu verbringen, die bei ihren Eltern vielfach dem Ideal entsprach, passt nicht zu ihren Lebensentwürfen – sie wollen verschiedene Unternehmen und Kulturen kennenlernen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Identifizierung mit dem Unternehmen ist rückläufig</h2>
<p>Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass sich die Arbeitnehmer in Deutschland nicht ausreichend mit dem Unternehmen, für das sie arbeiten, identifizieren. Nur 55 Prozent fühlen sich ihrem Unternehmen sehr verpflichtet – das sind 30 Prozent weniger als im Jahr 2004. Rückläufig ist auch die Zahl derer, denen die Arbeit ein Gefühl von Selbstverwirklichung gibt. Der Anteil ist hier von 69 auf 58 Prozent gesunken. „Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber derzeit auf einem kritischen Wendepunkt befindet: Motivierte Mitarbeiter sind gefragt wie nie und zugleich schwer zu bekommen. Dies zwingt die Unternehmen dazu, den Ursachen dieser Entwicklung auf den Grund zu gehen und geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln“, erklärt Helemann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Grundgehalt ist am wichtigsten</h2>
<p>Im Rahmen der Studie wurden die Arbeitnehmer auch nach ihrem Gehalt befragt. Dabei zeigt sich, dass das Grundgehalt das wichtigste Element im Wertgefüge der Mitarbeiter ist. Immerhin die Hälfte der Arbeitnehmer (52 Prozent) ist mit dem Grundgehalt zufrieden. „Das bedeutet aber auch, dass fast die Hälfte der Mitarbeiter mit der fixen Vergütung nicht zufrieden ist. Viele Unternehmen setzen bei ihrer Vergütung auf Marktkonformität. Diese ist ohne Zweifel ein wichtiges Kriterium, aber vor dem Hintergrund der wachsenden Wechselbereitschaft muss man sich fragen, ob Konformität alleine heute noch ausreicht, um die Leistungsträger an das Unternehmen zu binden“, so die Einschätzung von Helemann.</p>
<p>Auf Rang zwei der wichtigsten Elemente im Wertgefüge von Arbeitnehmern in Deutschland folgt die Art der Arbeit. 82 Prozent der Befragten sind mit der Art der Arbeit, die sie verrichten, zufrieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Work-Life-Balance hat sich verbessert</h2>
<p>Weitere wichtige Erkenntnisse liefern die Ergebnisse aus dem Themenkomplex Work-Life Balance. 61 Prozent der Befragten behaupten, dass sie in ihrem Job ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben halten können. „Dieser Wert hat sich im Vergleich zu 2004 deutlich verbessert und zwar um 12 Prozent – ein Ergebnis, das viele überraschen dürfte. Offenbar haben die Unternehmen hier Fortschritte erzielt. Dafür spricht auch ein anderes Ergebnis der Studie: 59 Prozent der Befragten geben an, die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten nutzen zu können“, sagt Helemann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Arbeitnehmer bewerten heute viele Aspekte ihrer Arbeit positiver als 2004</h2>
<p>Ein Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit denen aus dem Jahr 2004, in dem die Studie zuletzt durchgeführt wurde, macht deutlich, dass deutsche Arbeitnehmer heute viele Aspekte ihrer Arbeitserfahrung deutlich besser bewerten. „Die Unternehmen haben in vielen Bereichen große Fortschritte gemacht Die Mitarbeiter-Loyalität hat jedoch in alarmierender Weise abgenommen und auch in puncto Engagement besteht Grund zur Sorge. Vor dem Hintergrund des sich weltweit zuspitzenden Fachkräftemangels und alternder Belegschaften sind Unternehmen nun gefordert, den Ursachen dieser Entwicklung auf den Grund zu gehen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Ein möglicher Erklärungsansatz dieser Gesamtentwicklung könnte in der mittlerweile hohen Standardisierung der HR-Instrumente liegen, die es immer schwieriger machen, den spezifischen Bedürfnissen von Mitarbeitergruppen gerecht zu werden“, so das Resümee von Helemann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was Arbeitnehmern in Deutschland besonders wichtig ist:</p>
<ul type="square">
<li>Grundgehalt</li>
<li>Art der Arbeit</li>
<li>Variable Vergütung</li>
<li>Flexible Arbeitszeiten</li>
<li>Für ein respektables Unternehmen arbeiten</li>
</ul>
<p>Die zentralen Ergebnisse auf einen Blick:</p>
<ul type="square">
<li>33 % der Arbeitnehmer denken ernsthaft darüber nach, das Unternehmen zu verlassen.</li>
<li>71 % sind mit ihrem Unternehmen insgesamt zufrieden.</li>
<li>75 % sind alles in allem mit ihrer Arbeit zufrieden.</li>
<li>58 % sind stolz darauf, in ihrem Unternehmen zu arbeiten.</li>
<li>65 % würden ihre Firma anderen als guten Arbeitgeber weiterempfehlen.</li>
<li>55 % fühlen sich ihrem Unternehmen sehr verpflichtet.</li>
<li>58 % gibt ihre Arbeit ein Gefühl von Selbstverwirklichung.</li>
<li>52 % sind mit ihrem Grundgehalt zufrieden.</li>
<li>61 % können ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben halten.</li>
<li>59 % können das Angebot flexibler Arbeitszeiten nutzen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Über die Studie</h2>
<p>Im Rahmen der Mercer-Studie “What’s Working™” wurden im ersten Halbjahr 2011 rund 30.000 Mit-arbeiter aus 17 verschiedenen Ländern, darunter über 2.000 Angestellte aus Deutschland, zu Aspekten des Mitarbeiterengagements befragt. Die Studie, die in diesem Umfang zuletzt 2004 durchgeführt wurde, umfasst über 100 Fragen zu arbeitsbezogenen Themen, wie zum Beispiel Gehalt, betriebliche Nebenleistungen und Karrieremöglichkeiten. Die Antworten spiegeln den Durchschnitt der Arbeitnehmer in Deutschland bezogen auf Alter, Geschlecht, Position und Branche wider.</p>
<p>Quelle: Mercer Deutschland GmbH</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.personal-und-training.de%2F2011%2F11%2F03%2Fein-drittel-der-arbeitnehmer-in-deutschland-will-das-unternehmen-wechseln%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftskrise: Personaler besonders gefordert</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Personalbereich erwarten uns - nicht zuletzt durch das schwierige ökonomische Umfeld - enorme Herausforderungen. Personaler sind besonders gefordert, um kontinuierliches Wachstum zu sichern", so Alfred Wiktorin, interner IBM-Berater im Bereich Human Resources (HR) für CEE ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Human Resources erfüllen weiterhin wichtige Funktion für Unternehmen</div>
<div>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><img title="Personaler: Herausforderungen für HR-Manager (Foto: Professional Learning)" src="http://www.pressetext.com/news/lowres//20111021003" alt="Personaler: Herausforderungen für HR-Manager (Foto: Professional Learning)" /></td>
</tr>
<tr>
<td>Personaler: Herausforderungen für HR-Manager (Foto: Professional Learning)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>Wien  &#8220;Im Personalbereich erwarten uns &#8211; nicht zuletzt durch das schwierige ökonomische Umfeld &#8211; enorme Herausforderungen. Personaler sind besonders gefordert, um kontinuierliches Wachstum zu sichern&#8221;, so Alfred Wiktorin, interner IBM-Berater im Bereich Human Resources (HR) für CEE und MEA <a href="http://ibm.com/" rel="external" target="_blank">http://ibm.com</a> , gegenüber pressetext. Chief Human Resources Officer haben in erster Linie zwei Ziele vor Augen: Die Steigerung der operationalen Effizienz und des Wachstums &#8211; jeweils gepaart mit den Anforderungen, die eine neue Generation von Mitarbeitern an die Unternehmensführung stellt. Dies zeigt eine IBM-Studie, die Wiktorin im Rahmen seines Vortrages &#8220;Working beyond Borders &#8211; Herausforderungen für HR&#8221; anlässlich der Fachmesse Professional Learning Austria <a href="http://professional-learning.at/" rel="external" target="_blank">http://professional-learning.at</a> vorgestellt hat.</p>
<p><span id="more-766"></span>HR im Wandel der Zeit</p>
<p>In seinem Referat begibt sich Wiktorin auf eine Reise in die Vergangenheit des Personalmanagements: Von der Zeit, als HR im Wesentlichen auf die Administration von Mitarbeitern reduziert war, über aktuelle Themen wie die Entwicklung von Ressourcenstrategien für neue und noch unbekannte Märkte, die Suche nach neuen Partnern für das Recruiting oder die Gestaltung adäquater Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter, bis hin zu Ausblicken in die Zukunft von HR.</p>
<p>&#8220;In den 50er-Jahren war die Bürokratisierung vorherrschend, Personalwesen war hauptsächlich kaufmännische Bestandspflege. Erst ab den 60er-Jahren wurde HR wichtiger&#8221;, erklärt Wiktorin. Zehn Jahre später ist der Einfluss der Betriebsräte gestiegen und die Mitarbeiter wurden verstärkt in Entscheidungsprozesse einbezogen. In den 80er-Jahren standen die Optimierung von Ressourcen, Flexibilisierung sowie die Rationalisierung im Vordergrund. Erst seit den 90er-Jahren gilt der Mitarbeiter als wertvollste Ressource. Mitwissen, Mitdenken und Mitverantworten werden wichtige Voraussetzungen.</p>
<p>Weiterhin bedeutend</p>
<p>Heute beschäftigen sich Personaler laut Wiktorin aktuell mit drei Bereichen: Schnelle Skill- und Kompetenzentwicklung, Zusammenarbeit und Knowledge-Sharing sowie die Entwicklung von zukünftigen Führungskräften. Auch die Förderung und das Behalten von Talenten stehen dem Experten nach derzeit im Fokus der HR-Verantwortlichen (pressetext berichtete: <a href="http://pressetext.com/news/20111020003" rel="external" target="_blank">http://pressetext.com/news/20111020003</a> ).</p>
<p>Der Blick in die Zukunft zeigt: &#8220;HR wird weiterhin eine wichtige Funktion für Unternehmen erfüllen. Die eigenen Skills entwickeln sich weiter, vor allem ganzheitliches Denken ist erforderlich&#8221;, meint Wiktorin. HR-Manager würden stärker gefordert, ihren Mehrwert darzustellen. Herausforderungen dazu sind Änderungen bei Arbeitszeitmodellen, Workforce Analytics, integriertes Talent Management und die Einrichtung von Collaboration-Plattformen.</p>
<p>Das demografische Problem hebt der Manager besonders hervor: &#8220;2020 wird es bereits in Nordamerika zu einem massiven Know-how-Verlust durch das Ausscheiden älterer Arbeitnehmer kommen. Viele Unternehmen ignorieren diese Tatsache und setzen keine adäquaten Maßnahmen&#8221;, kritisiert der Experte abschließend.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.pressetext.com/news/20111021003?wa=PERS11-43&amp;uid=2070340">pressetext</a></p>
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		</item>
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		<title>Kein Bock mehr auf Facebook und Co?</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/06/09/kein-bock-mehr-auf-facebook-und-co/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle twittern, facebooken, xingen um die Wette. Nur die, die man in sozialen Netzwerken vermutet, haben keine Lust darauf? Was den Job angeht, ja. Zumindest legen Studien dies nah, über die Spiegel Online und Financial Times Deutschland berichten: Viele Uniabsolventen können sich nicht mit der Jobsuche über Facebook und Co anfreunden. Sie bevorzugen klassische Wege: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle twittern, facebooken, xingen um die Wette. Nur die, die man in  sozialen Netzwerken vermutet, haben keine Lust darauf? Was den Job  angeht, ja. Zumindest legen Studien dies nah, über die Spiegel Online  und Financial Times Deutschland berichten: Viele Uniabsolventen können  sich nicht mit der Jobsuche über Facebook und Co anfreunden. Sie  bevorzugen klassische Wege: Anzeigen, Jobmessen, Vorträge an Unis.</p>
<p><span id="more-734"></span><strong>Ist das eine Trendwende</strong>,  oder war Social Media nie ein Trend bei der Karriereplanung? Eine  Abkehr von immer schneller, immer mehr? Kehren wir zurück zu  menschlicher Wärme, persönlichen Kontakten, zu mehr Geduld und  Langeweile? Ins Ying und Yang zwischen Social Media und Meditation. Klar  kann kein Post und kein Chat dieser vernetzten Welt ein persönliches  Gespräch toppen. Klar will Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg in erster  Linie Geld verdienen, wenn er seine schöne neue Netzwelt anpreist.  Genauso klar ist aber auch, dass das Internet eine immer wichtigere  Rolle in unserem Leben spielt &#8211; auch an der Schnittstelle zwischen Uni  und Job.</p>
<div id="wuv-article-text">
<p><strong>Die Frage ist: Sind die Studenten noch nicht so weit?</strong> Wollen sie lieber das Händchen gehalten kriegen, als an einem  Online-Assessment Center teilzunehmen? Ein Unternehmen kann es sich  nicht immer leisten, hunderte von Bewerbern einzuladen. Nicht zeitlich,  nicht finanziell. Für Konzerne ist die Ansprache über Xing oder Facebook  effizienter und kostengünstiger. Und wenn die Financial Times schreibt:  &#8220;Studis wollen lieber persönliche Ansprache&#8221; &#8211; könnte es daran liegen,  dass sie lieber Anzeigen verkauft?! Noch gibt es kein Patentrezept. Die  Zeitenwende ist aber da, und die Chancen der sozialen Medien überwiegen.  Für jeden wird es einen Job geben &#8211; auch für die Social  Media-Verweigerer. Nur müssen sie sich vielleicht länger gedulden.</p>
<p><em>HR-  und Personalmarketing-Experte Bernd Schmitz ist Leiter University &amp;  Talent Relations bei Bayer sowie Vorstand bei Queb e.V. Daneben lehrt  er auch als Dozent an der RFH Köln.</em></p>
<p><strong>Kontakt: info@bernd-schmitz.net</strong></p>
</div>
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		<item>
		<title>Kienbaum-Studie: IT-Fachkräfte</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 12:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den Personalabteilungen deutscher IT-Unternehmen schrillen die Alarmglocken: Mehr als 80 Prozent der IT-Fachkräfte in Deutschland können sich vorstellen, ihren Arbeitgeber zu wechseln, ergab eine aktuelle Umfrage der Managementberatung Kienbaum. Und das, obwohl IT-Spezialisten ihrem Arbeitgeber traditionell meist über lange Zeit treu bleiben. Diese Veränderung in der Einstellung vieler IT-Fachkräfte ist für die Unternehmen umso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Personalabteilungen deutscher IT-Unternehmen schrillen die  Alarmglocken: Mehr als 80 Prozent der IT-Fachkräfte in Deutschland  können sich vorstellen, ihren Arbeitgeber zu wechseln, ergab eine  aktuelle Umfrage der <a href="http://www.wuv.de/www.kienbaum.de" target="_blank">Managementberatung Kienbaum</a>. Und das, obwohl IT-Spezialisten ihrem Arbeitgeber traditionell meist über lange Zeit treu bleiben.</p>
<p><span id="more-732"></span>Diese Veränderung in der Einstellung vieler IT-Fachkräfte ist für die  Unternehmen umso herausfordernder, weil die Umsätze in der IT-Branche in  diesem Jahr voraussichtlich um vier bis sechs Prozent steigen werden.  „Solch ein Wachstum erhöht den Bedarf an gut ausgebildeten  IT-Fachkräften weiter und verschärft so den Wettbewerb zwischen  Unternehmen um hoch qualifizierte Spezialisten. Beste Voraussetzungen  also für wechselwillige ITler“, sagt <strong>Jan-Marek Pfau</strong>, Projektleiter der Studie bei <strong>Kienbaum</strong>.</p>
<div id="wuv-article-text">
<p>Bislang  waren IT-Fachkräfte meist besonders treue Mitarbeiter: Nur 16 Prozent  der für die Kienbaum-Studie befragten IT-Spezialisten haben ihren  Arbeitgeber bereits viermal oder häufiger gewechselt. Die meisten davon  sind schon zehn oder mehr Jahre in der IT-Branche tätig. Hingegen hat  sich rund ein Drittel der ITler bislang erst zwei- oder dreimal einen  neuen Job gesucht und knapp die Hälfte der Befragten hat einmal oder  sogar noch nie den Arbeitgeber gewechselt. &#8220;Die Zeiten, in denen  IT-Unternehmen sich darauf verlassen konnten, dass ihre besten  Mitarbeiter treu zu ihnen stehen, sind jedoch offenbar vorbei. Die  IT-Profis erkennen die Chancen des ‚War for Talent‘ und interessieren  sich dafür, welcher Arbeitgeber ihnen das beste Gesamtpaket bietet&#8221;,  sagt Kienbaum-Berater Pfau.</p>
<p>Die Kienbaum-Umfrage unter 121  deutschen IT-Fachkräften zeigt auch, dass die Wechselbereitschaft in der  IT-Branche inzwischen stark gestiegen ist: Zwar suchen nur neun Prozent  aktiv nach einem neuen Arbeitgeber, jedoch bekunden 21 Prozent  konkretes Interesse an einem neuen Job und gut die Hälfte kann sich  vorstellen, bei einem attraktiven finanziellen Angebot den Arbeitgeber  zu wechseln.</p>
<p>Eine bessere Bezahlung und Work-Life-Balance sowie  die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, sind die häufigsten Gründe  für einen Jobwechsel, ergab die Kienbaum-Studie: Knapp 50 Prozent der  Befragten achten beim Arbeitgeberwechsel auf eine höhere Vergütung und  je 40 Prozent legen Wert auf mehr Freizeit und Homeoffice-Tage.</p>
<p>Wenn  ein deutscher IT-Spezialist wechselt, würde er sich am ehesten für  Google als neuen Arbeitgeber entscheiden: Für 38 Prozent der Befragten  ist der US-amerikanische Internet-Riese der Top-Arbeitgeber. Auf Platz  zwei folgt mit 24 Prozent Microsoft. Bevorzugte Branche ist für 29  Prozent der ITler die Automobilindustrie.</p>
<p>Um einen neuen Job zu  finden oder sich zu bewerben, nutzen drei Viertel der IT-Fachkräfte  Stellenanzeigen in Online-Medien. Auch Empfehlungen von Bekannten (44  Prozent) und die Unternehmenshomepage (40 Prozent) sind beliebte  Informationsquellen. 36 Prozent der für die Kienbaum-Studie Befragten  können sich vorstellen, sich von einem Personalberater für eine neue  Stelle anwerben zu lassen.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Chefetagen sind der neue weltweite Hafen der Stabilität: Fluktuationsquote erreicht mit 8,7% Rekordtief</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 09:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Führungskontinuität in deutschsprachigen Vorstandsetagen liegt deutlich über dem globalen und europäischen Durchschnitt Der wirtschaftliche Aufschwung sorgt für deutlich mehr Kontinuität in den deutschsprachigen Vorstandsetagen. Räumte 2009 jeder fünfte Vorstandsvorsitzende (CEO) in Deutschland, Österreich und der Schweiz freiwillig oder unfreiwillig seinen Stuhl, war es in 2010 gerade noch jeder elfte. Die Wechselquote hat sich damit binnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Führungskontinuität in deutschsprachigen Vorstandsetagen liegt deutlich über dem globalen und europäischen Durchschnitt</em></p>
<p>Der  wirtschaftliche Aufschwung sorgt für deutlich mehr Kontinuität in den  deutschsprachigen Vorstandsetagen. Räumte 2009 jeder fünfte  Vorstandsvorsitzende (CEO) in Deutschland, Österreich und der Schweiz  freiwillig oder unfreiwillig seinen Stuhl, war es in 2010 gerade noch  jeder elfte. Die Wechselquote hat sich damit binnen eines Jahres in  ungewöhnlichem Maße von 21,3% auf 8,7% fast gedrittelt und liegt auf dem  niedrigsten Stand seit Beginn der Studienerhebung. Im europäischen wie  globalen Vergleich ist dieser Trend in Deutschland am stärksten  ausgeprägt. Während die CEO-Wechselquote weltweit lediglich von 14,3%  nur auf 11,6% fiel, sank sie europaweit um fünf Prozentpunkte von 15,2%  (2009) auf 10,2%. Die höchste Wechselquote weist Japan mit 18,8% auf. Im  benachbarten Boommarkt China erhielt dagegen nur 5,2% der häufig  staatlich geführten Unternehmen eine neue Führungsspitze. Im  deutschsprachigen Raum erfolgten dabei gerade noch knapp 20% der Wechsel  unfreiwillig, während 2009 rund ein Drittel der CEOs ihre Position  gezwungenermaßen an einen Nachfolger übergeben musste.</p>
<p>Das sind die zentralen Ergebnisse der „CEO-Succession“-Studie der  internationalen Strategieberatung Booz &amp; Company. Diese analysiert  die Veränderungen an der Spitze der 2.500 weltweit größten  börsennotierten Unternehmen und vergleicht die Daten mit den  historischen Werten aus mittlerweile elf aufeinanderfolgenden Jahren.</p>
<p><span id="more-727"></span><strong>Volatile Managementkarrieren</strong></p>
<p>Die Weltwirtschaft, aber auch die Konjunktur einzelner Branchen  entwickelt sich zunehmend volatil und wenig planbar. „Die diesjährigen  Studienergebnisse zeigen, dass Gleiches offensichtlich auch für die  Karrieren im Top-Management gilt“, so Dr. Klaus-Peter Gushurst, Sprecher  der Geschäftsführung im deutschsprachigen Raum von Booz &amp; Company.  „Einerseits kehrt mit dem Aufschwung wieder mehr Ruhe und langfristiges  Denken ein. Andererseits hat sich die durchschnittliche Verweildauer der CEOs im  deutschsprachigen Raum seit 2003 um zwei Jahre auf gerade noch 6,1 Jahre  verkürzt.“ Hier scheiden Vorstandsvorsitzende im Schnitt bereits zwölf  Jahre vor dem offiziellen Pensionsalter mit 55,4 Jahren aus dem Amt –  europaweit immerhin zwei Jahre später. Auch weltweit hat kaum ein  Unternehmenslenker länger als sieben Jahre Zeit, den Erfolg seiner  strategischen Entscheidungen unter Beweis zu stellen – ganz unabhängig  davon, ob er vom Aufsichtsrat als externer Kandidat („Outsider“) oder  als Eigengewächs („Insider“) an die Spitze berufen wird.</p>
<p><strong>Externe CEOs im deutschsprachigen Raum besonders erfolgreich</strong></p>
<p>Bei der Erfolgsbilanz dieser sogenannten Insider bzw. Outsider in der  Position des CEOs nimmt Deutschland in der heute vorgelegten Studie  ebenfalls eine Sonderstellung ein. Global war eine Tendenz in den  letzten Jahren auffällig: CEOs aus den eigenen Reihen schienen eine  größere Akzeptanz zu genießen und erzielten bessere Ergebnisse. Diese  Diskrepanz zwischen Insidern und Outsidern hat sich in 2010 sogar weiter  verstärkt. Erreichten Insider eine durchschnittliche Aktienrendite von  4,6%, brachten es Outsider nur auf zu vernachlässigende 0,1%. Im  deutschsprachigen Raum hingegen verläuft die Entwicklung seit vier  Jahren konsequent umgekehrt: Outsider können in 2010 mit einer  Aktienrendite von 12,5% punkten. Insider hingegen bringen es nur zu  durchschnittlich 0,8%. Insofern scheint im deutschsprachigen Raum auch  die globale Regel außer Kraft gesetzt, dass Outsider eher ihre  Spitzenposition verlieren als Insider. Im globalen Vergleich waren das  mit 40,5% gegenüber 19,6% mehr als doppelt so viele. Auch bei den  Branchen zeigt sich 2010 im deutschsprachigen Raum ein deutlich  verändertes Bild gegenüber 2009. So fanden 2010 die meisten Wechsel im  Health Care-Sektor statt: Fast 27% der CEOs verließen ihr Spitzenamt. Im  IT-Bereich waren es 20% und in der Energiebranche 17%. Die im Vorjahr  noch heftig betroffene Bank- und Versicherungswirtschaft konnte dagegen  zwei Jahre nach dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise etwas ruhiger  arbeiten. Die CEO-Wechselquote lag hier gerade noch bei 10,1% .</p>
<p><strong>Neues Kräfteverhältnis in der weltweiten Unternehmenselite</strong></p>
<p>In 2010 stammten erstmals knapp die Hälfte der 2.500 untersuchten  Unternehmen nicht aus den USA und Westeuropa. Mit 29% ist die USA zwar  nach wie vor die stärkste Wirtschaftskraft, doch die sogenannten  Emerging Markets machen mit 27% bereits über ein Viertel der größten  Weltkonzerne aus. Im Jahr 2000 lag diese Quote noch bei 7%. Der Anteil  der Unternehmen aus Brasilien, Indien oder China an den untersuchten  2.500 Top-Playern ist seit der Jahrtausendwende durchschnittlich um  eindrucksvolle 24% pro Jahr gewachsen. Diese Entwicklung wird sich  weiter fortsetzen. Allein ein Fünftel der neuen globalen Blue Chips  stammt mittlerweile aus China.</p>
<p>„Mit dieser Entwicklung verändert sich die Führungs- und Corporate  Governance-Kultur grundlegend, aber auch die Diversity-Anforderungen.  Wir sehen in den Konzernen einen klaren Trend zu einer international  denkenden und vor allem global agierenden Führungselite“, so das Fazit  von Gushurst.</p>
<p>Weitere Informationen zur „Global CEO-Succession“-Studie von Booz &amp; Company finden Sie <a href="http://www.booz.com/media/file/BoozCo_2010-CEO-Succession-Study_Four-Types-of-CEOs.pdf?wa=MAN11-21&amp;uid=2070340" target="_blank">hier »</a></p>
<p><strong>Zur vorliegenden Untersuchung:</strong></p>
<p>Booz &amp; Company untersuchte in der Studie „CEO-Succession 2010&#8243; die  2.500 weltweit größten börsennotierten Unternehmen. Für Deutschland,  Österreich und die Schweiz wurden ergänzend die 300 größten Unternehmen  in dieser Region analysiert. Es flossen sowohl die Performance der  Unternehmen zum Zeitpunkt der Ablösung als auch die Art und Weise des  Ausscheidens des CEO ein. Aussagen über Trends und Entwicklungen  beziehen sich auf die bereits vorgelegten Booz &amp; Company-Studien zu  CEO-Ablösungen aus den Jahren 1995, 1998 sowie die jährlichen Studien ab  2000. Seit 2007 bezieht die Studie auch die Performance jener  beteiligten Firmen ein, in denen kein CEO-Wechsel stattfand.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Die meisten arbeitsmarktpolitischen Instrumente wirken</title>
		<link>http://www.personal-und-training.de/2011/05/30/institut-fur-arbeitsmarkt-und-berufsforschung-die-meisten-arbeitsmarktpolitischen-instrumente-wirken/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt-Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitsmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[personal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten der bisher eingesetzten Arbeitsmarktinstrumente wie Weiterbildung oder Ein-Euro-Job sind nicht überflüssig. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zumindest für bestimmte Zielgruppen wirken sich die meisten Instrumente in unterschiedlichen Nuancen positiv aus. „Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei der Zielgenauigkeit der Teilnehmerauswahl“, schreiben die Arbeitsmarktforscher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die meisten der bisher eingesetzten  Arbeitsmarktinstrumente wie Weiterbildung oder Ein-Euro-Job sind nicht  überflüssig. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des  Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zumindest  für bestimmte Zielgruppen wirken sich die meisten Instrumente in  unterschiedlichen Nuancen positiv aus. „Verbesserungspotenzial besteht  vor allem bei der Zielgenauigkeit der Teilnehmerauswahl“, schreiben die  Arbeitsmarktforscher.</p>
<p><span id="more-723"></span>Selbst die oft kritisierten Ein-Euro-Jobs haben  der IAB-Studie zufolge leicht positive Beschäftigungseffekte.  Andererseits existiere aber auch kein ideales Instrument. So sei  beispielsweise bei den betriebsnahen Instrumenten wie dem  Eingliederungszuschuss oder den betrieblichen Trainingsmaßnahmen, welche  die höchsten Eingliederungseffekte aufweisen, das Risiko von Mitnahme-  und Substitutionseffekten groß. Verzichten könnte man laut IAB am  ehesten auf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM), die in den vergangenen  Jahren aber ohnehin nur noch wenig eingesetzt wurden.</p>
<p>Bei fast allen Instrumenten schwanke die Wirkung stark, wenn zwischen  einzelnen Gruppen von Geförderten differenziert wird. Neben dem  regionalen Umfeld, der Organisation und der Qualität der Maßnahme sei  insbesondere die Teilnehmerstruktur von Bedeutung, betont das IAB. Die  Forschungsergebnisse zu den Ein-Euro-Jobs würden beispielsweise zeigen,  dass diese zu undifferenziert eingesetzt werden. Der Maßnahmeneinsatz  orientiere sich insgesamt noch nicht konsequent genug an den  individuellen Bedarfen der Arbeitslosen und dem Zuschnitt des  Instruments.</p>
<p>Anzustreben sei, die gesetzlichen Detailregelungen zu verringern und  stattdessen den Vermittlern mehr Spielraum bei der Anwendung der  Instrumente zu geben. Wenig sinnvoll sei unter anderem die gesetzliche  Trennung zwischen den verschiedenen Varianten von  Eingliederungszuschüssen. Die Nürnberger Forscher merken dazu jedoch an:  „Wird die Regelungsdichte bei Einzelinstrumenten zugunsten größerer  dezentraler Flexibilität verringert, wächst die Herausforderung für die  Vermittler weiter: Je komplexer und flexibler ein Instrumentenportfolio  und je größer der Ermessensspielraum ist, desto höhere Qualifikation  braucht es für den sachgerechten Umgang.“</p>
<p>Die <a href="http://doku.iab.de/kurzber/2011/kb1111.pdf" target="_blank">IAB-Studie</a> im Internet</p>
<p>IAB-Infoplattform: <a href="http://infosys.iab.de/infoplattform/thema.asp" target="_blank">Evaluation der Arbeitsmarktpolitik </a></p>
<p>IAB-Infoplattform: <a href="http://infosys.iab.de/infoplattform/thema.asp" target="_blank">SGB II &#8211; Grundsicherung für Arbeitsuchende</a></p>
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		<title>ZEW: &#8220;Gedrehte&#8221; Entlohnung macht Einstellung junger Frauen und Älterer unattraktiv</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 08:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gerwert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt-Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Personalbeschaffung]]></category>
		<category><![CDATA[Personalmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[personalstrategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch immer ziehen manche Unternehmen in Deutschland junge männliche Bewerber jungen Frauen vor und stellen auch kaum ältere Arbeitnehmer ein. Die wesentliche Ursache für diese &#8211; angesichts der demografischen Entwicklung und dem zu befürchtenden Fachkräftemangel wenig nachhaltigen – Personalstrategie sind steile Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile in diesen Unternehmen. Sie ergeben sich daraus, dass Mitarbeiter in den ersten Jahren [...]]]></description>
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<p>Noch immer ziehen manche Unternehmen in Deutschland  junge männliche Bewerber jungen Frauen vor und stellen auch kaum ältere  Arbeitnehmer ein. Die wesentliche Ursache für diese &#8211; angesichts der  demografischen Entwicklung und dem zu befürchtenden Fachkräftemangel  wenig nachhaltigen – Personalstrategie sind steile  Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile in diesen Unternehmen. Sie ergeben  sich daraus, dass Mitarbeiter in den ersten Jahren ihrer  Betriebszugehörigkeit unterhalb ihrer Produktivität und in den letzten  Jahren ihrer Berufstätigkeit oberhalb ihrer Produktivität entlohnt  werden. Diese &#8220;gedrehte&#8221; Entlohnung sorgt zwar für eine feste und lange  Bindung motivierter Mitarbeiter ans Unternehmen, macht aber gleichzeitig  die Einstellung junger Frauen und älterer Arbeitnehmer unattraktiv. Zu  diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Zentrums für Europäische  Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.</p>
<p><span id="more-683"></span></p>
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<p>&#8220;Um die in Zukunft notwendige verstärkte  Einstellung junger Frauen sowie  älterer Arbeitnehmer zu erleichtern,  ist eine Korrektur der steilen Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile in den  betreffenden deutschen Unternehmen unabdingbar&#8221;, sagt Thomas Zwick,  Research Associate am ZEW und Professor an der  Ludwig-Maximilians-Universität, München. Durch die verstärkte  Einbeziehung von jungen Frauen und Älteren können sich die Unternehmen  nach Meinung Zwicks insbesondere auch kurzfristig gegen den sich  abzeichnenden Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft wappnen, da  die Beschäftigung dieser häufig gut ausgebildeten und motivierten  Gruppen noch gesteigert werden kann.</p>
<p>Viele Unternehmen sind darauf angewiesen, dass ihnen erfahrene  Mitarbeiter lange die Treue halten. Deshalb zahlen sie Berufseinsteigern  signifikant niedrigere Einstiegslöhne, die dann mit wachsender  Betriebszugehörigkeit überproportional stark steigen. Der Verbleib im  Unternehmen wird somit über die Jahre mit einer hohen Prämie belohnt.  Mit dieser &#8220;gedrehten&#8221; Entlohnungsstruktur gelingt es den Betrieben,  ihre Beschäftigten signifikant länger an sich zu binden als ihre  Konkurrenten, weil die Beschäftigten ein großes Interesse daran haben,  in die Beschäftigungsphase zu kommen, in der ihre Löhne weiter steigen  auch wenn ihre Produktivität nicht im gleichen Umfang zunimmt.</p>
<p>Allerdings wirft diese effiziente Form der langfristigen  Mitarbeiterbindung Probleme auf, wenn es um die Einstellung junger  Frauen und älterer Arbeitsuchender geht. So nehmen etwa junge Frauen aus  familiären Gründen oftmals Auszeiten oder kehren nach der Familienphase  gar nicht mehr in den Betrieb zurück. Den Lohnabschlag in den ersten  Beschäftigungsjahren in  Betrieben mit gedrehter Lohnstruktur empfinden  sie daher als unattraktiv, denn sie wissen nicht, ob sie davon später  auch profitieren werden. Die Unternehmen wiederum  schrecken vor der  schlecht kalkulierbaren und der zu erwartenden geringeren betrieblichen  Verbleibdauer junger Frauen zurück. Die Einstellung älterer Arbeitnehmer  rechnet sich für diese Unternehmen meist ebenfalls nicht, weil sie um  des einheitlichen betrieblichen Lohngefüges willen analog zu den schon  lange im Unternehmen arbeitenden Beschäftigten gleichen Alters entlohnt  werden. Sie erhalten also mehr Lohn als es ihrer Produktivität  entspricht, ohne die Phase der geringeren Einstiegslöhne im Unternehmen  durchlaufen zu haben.</p>
<p>Um die Eintrittshemmnisse für junge Frauen und ältere Arbeitnehmer  abzubauen und sich so ein für die Zukunft wichtiges Fachkräftepotenzial  zu erschließen, können die Unternehmen verschiedene Wege gehen. Sie  können entweder die &#8220;Bleibeprämien&#8221; senken und parallel dazu die  Einkommen junger Mitarbeiter für alle Beschäftigten oder gezielt für die  bisher bei Einstellungen benachteiligten Beschäftigtengruppen erhöhen.  &#8220;Dies bedeutet allerdings, dass an die Stelle steiler  Betriebszugehörigkeits-Lohnprofile neue und möglicherweise teurere  Instrumente der Mitarbeiterbindung wie individuelle Leistungslöhne und  Beförderungswettbewerbe treten müssen&#8221;, erklärt Zwick.</p>
<p>Die vorliegende Studie des ZEW basiert auf repräsentativen Daten für die  gesamte deutsche Privatwirtschaft. Es wurden hierfür die  Lohnsteigerungen von mehr als fünf Millionen Beschäftigten in knapp  6.000 Unternehmen über maximal sieben Jahre analysiert.</p>
<p>Für Rückfragen zum Inhalt:<br />
<a href="http://www.zew.de/de/mitarbeiter/mitarbeiter.php3?action=mita&amp;kurz=tzw" target="_blank">Prof. Dr. Thomas Zwick</a><br />
Telefon: 089-2180-5616</p>
<p>Quelle Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), 18. April 2011</p>
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